Ablage NZZ

..könnte man meinen, denn dort kriegt man des öfteren Dinge zu lesen, die man in den deutschen Einheitsmedien so nicht findet. Oftmals ist der Blick von außen aufschlussreicher, als der Blick in unsere Leitmedien, die im Grunde überwiegend im gleichen Tenor berichten, weil  sie sich fast alle auf die gleichen Agenturmeldungen beziehen.
Hier werde ich in loser Folge interessante Artikel der "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) und "Basler Zeitung" (BAZ) verlinken, um sie interessierten Lesern auf diese Weise zugänglich zu machen.

Gastkommentar Deutschland kompensiert mangelndes Selbstbewusstsein mit Moralismus (NZZ)
Es droht die Rückkehr konkurrierender Glaubensgemeinschaften. Umso wichtiger wäre ein neuer, selbstbewusster Realismus, der sich in der Mitte der Gesellschaft wieder Platz verschafft.

Reinhard Mohr 02.05.2022

Während in den meisten Ländern die Entspannung dominiert, warnt in Deutschland der Gesundheitsminister vor Killerviren. Was läuft da falsch? (NZZ)
Die Pandemie ist auf dem Rückzug, die Normalität kehrt allmählich zurück. Doch die deutschen Gemüter haben sich noch nicht ganz beruhigt.

Frank Lübberding 03.05.2022, Deutscher Publizist

Hunderte Randalierer, Dutzende verletzte Polizisten, brennende Autos – in Berlin gilt das heute als «friedlich» (NZZ)
Der andere Blick 02.06.2022

Jedes Jahr am 1. Mai knallt es in der deutschen Hauptstadt. Die Bewohner der betroffenen Stadtteile haben längst resigniert, und die politisch Verantwortlichen reden sich die Lage schön. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Realitätsverlust.

Die "Letzte Generation" kämpft gegen die Aufklärung (NZZ)
Es ist sicherlich schwer zu verstehen,
warum die Polizei  zeitintensiv Menschen befreit, die sich selber festgekettet oder festgeklebt haben, anstatt durch Umleitungen den Verkehrsfluss sicherzustellen und die Straftäter in ihrem selbst gewählten Zustand nach dem Motto zu belassen: "Den Freiwilligen geschieht kein Unrecht". Antwort: Weil das, um mich vorsichtig auszudrücken, politisch nicht korrekt wäre...

Dazu:

Der andere Blick
Die «Letzte Generation» kämpft gegen die Aufklärung
(NZZ)
Radikale Klimaschützer legen den Verkehr lahm, riskieren Unfälle und sabotieren die Energieversorgung. Es ist an der Zeit, den politischen und medialen Applaus für Verächter der Demokratie einzustellen.

Kommentar
Keine Panzer für die Ukraine? Natürlich darf man dieser Meinung sein!

In einem offenen Brief appellieren bekannte Deutsche wie Alice Schwarzer, Martin Walser und Dieter Nuhr an den Bundeskanzler, Deutschland nicht zur Kriegspartei zu machen. Die Reaktionen fallen harsch aus. Manche klingen mehr nach russischem Staatsfernsehen als nach freiem Westen.

Marc Felix Serrao, Berlin,
29.04.2022

Über Staatsversagen im Zeichen der Corona-Pandemie (NZZ)
Jahrelang haben Politiker über Unisex-Toiletten oder politisch korrekte Sprache diskutiert. Damit dürfte es nun erst einmal vorbei sein. Und es stellt sich ernsthaft die Frage: Was gehört zu den Kernkompetenzen eines funktionierenden Staates (und was nicht)?

Anmerkungen zur deutschen Erregungsgesellschaft (NZZ)
Von der Flüchtlingskrise bis zur Erfurter Ministerprä-sidentenwahl. Fünf Jahre Deutschland – ein Land, in dem Nüchternheit eine Provokation ist 
 
Der Moralismus unserer Tage nervt gewaltig und bringt auch noch furchtbaren Kitsch hervor (NZZ
Wenn es um den Erhalt des Planeten geht, kennt das Gutgemeinte keine Grenzen mehr. Aber manchmal steckt das Böse im vermeintlich Guten.

Der hässliche Deutsche trägt keinen Stahlhelm mehr – er belehrt die Welt moralisch (NZZ)
Wenn eine deutsche Kapitänin in Italien vor Gericht gestellt wird, beginnt die Volksseele zu kochen. Selbst Bundespräsident Steinmeier vergisst dann das Völkerrecht und greift zur Moralkeule

Vom öffentlichen Fernsehen über investigative Nachrichtenmagazine bis zu grossen Tageszeitungen gibt es in deutschen Medien einen neuen Mainstream: grün. Bei der Debatte um Klimawandel und Energiewende spielen abweichende Meinungen eine untergeordnete Rolle, wieder einmal obsiegt der Kampf um die richtige Moral.
 
In Punkto Migration steckt Deutschland in einer zweifach misslichen Situation. Während es viele Länder mit Leuten alimentiert, die für teures Geld an deutschen Universitäten ausgebildet wurden, erlebt es einen steten Zustrom von Menschen mit geringer Qualifikation.
Das kann auf Dauer nicht ohne Wirkung bleiben.
 
 
Das Versagen des Sozialismus ist belegt. Was macht ihn dennoch so attraktiv? (NZZ)
Die neue Attraktivität des Sozialismus ist erstaunlich – wurde sein Versagen doch dutzendfach belegt. Drei Erklärungsversuche eines Phänomens

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