"Wir sind am Arsch": Zehn Ukrainer besiegen bei Manöver zwei Nato-Bataillone (ntv)
14.02.2026
Der
Ukraine-Krieg hat das militärische Denken und Handeln in Europa und der
Nato grundlegend verändert. Allerdings hat das Bündnis die
Entwicklungen der modernen Kriegsführung noch nicht adaptiert. Das wird
bei einer Übung erschreckend deutlich.
Eine
Großübung der Nato im vergangenen Mai in Estland hat einem
Medienbericht zufolge gravierende taktische Schwächen und eine
Verwundbarkeit im hochintensiven Drohnenkampf offengelegt. Wie das "Wall
Street Journal" berichtet, haben zehn ukrainische Soldaten bei einer
Übung zwei Nato-Bataillone im Alleingang besiegt. Demnach hat es nur
einen halben Tag gedauert, bis die Ukrainer mithilfe ihrer
Drohnen-Strategie die Truppen mitsamt 17 Fahrzeugen ausgeschaltet
hatten. Die Nato-Truppen "liefen einfach durch die Gegend, ohne
irgendwelche Tarnung zu nutzen, stellten ihre Zelte und Fahrzeuge
einfach ab", beschreibt ein Teilnehmer das Manöver. Mehreren Quellen der
Zeitung zufolge fasste ein Nato-Kommandeur die Übung mit drastischen
Worten zusammen: "Wir sind am Arsch."
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Während der Operation "Hedgehog" setzten die Ukrainer ihr hochentwickeltes Gefechtsfeldmanagementsystem Delta ein. Es sammelt in Echtzeit Informationen vom Gefechtsfeld, analysiert mithilfe Künstlicher Intelligenz riesige Datenmengen, identifiziert Ziele und koordiniert Angriffe über Kommando- und Einheitengrenzen hinweg. Dies ermögliche eine schnelle "Tötungskette", heißt es. Sehen, Teilen und Angreifen sei demnach im Gefecht innerhalb weniger Minuten möglich. Ein einzelnes Team von etwa zehn Ukrainern, die die Rolle des Gegners spielten, habe einen Gegenangriff auf die Nato-Truppen gestartet. Innerhalb von etwa einem halben Tag sollen sie so die Zerstörung von 17 gepanzerten Fahrzeugen simuliert und 30 Angriffe auf andere Ziele durchgeführt haben. "Alles war zerstört", erinnerte sich ein Teilnehmer, der eine Feindrolle spielte.
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Während der Operation "Hedgehog" setzten die Ukrainer ihr hochentwickeltes Gefechtsfeldmanagementsystem Delta ein. Es sammelt in Echtzeit Informationen vom Gefechtsfeld, analysiert mithilfe Künstlicher Intelligenz riesige Datenmengen, identifiziert Ziele und koordiniert Angriffe über Kommando- und Einheitengrenzen hinweg. Dies ermögliche eine schnelle "Tötungskette", heißt es. Sehen, Teilen und Angreifen sei demnach im Gefecht innerhalb weniger Minuten möglich. Ein einzelnes Team von etwa zehn Ukrainern, die die Rolle des Gegners spielten, habe einen Gegenangriff auf die Nato-Truppen gestartet. Innerhalb von etwa einem halben Tag sollen sie so die Zerstörung von 17 gepanzerten Fahrzeugen simuliert und 30 Angriffe auf andere Ziele durchgeführt haben. "Alles war zerstört", erinnerte sich ein Teilnehmer, der eine Feindrolle spielte.
"Schockierende Ergebnisse"
Insgesamt
seien die Ergebnisse für die Nato-Streitkräfte "katastrophal" gewesen,
wird der Koordinator für unbemannte Luftfahrtsysteme der estnischen
Verteidigungsliga, Aivar Hanniotti, zitiert. Die Nato-Seite "konnte
nicht einmal unsere Drohnenteams einsetzen", so der Experte. Die
Ergebnisse dieser Übung seien für Militärangehörige und Bodentruppen
"schockierend" gewesen, sagte der ehemalige Kommandeur des estnischen
Militärnachrichtendienstes, Sten Reimann. Dies sei auch ein Beispiel
dafür, wie die Ukraine zur europäischen Sicherheit beitragen könne.







