13 März 2026

The Pioneer - Das Märchen von der Energiewende: 75 Prozent des dt. Energieverbrauchs aus fossilen Brennstoffen

Business Class Edition
Das Märchen von der Energiewende: 75 Prozent des dt. Energieverbrauchs aus fossilen Brennstoffen
Gabor Steingart, 10.03.2026
Guten Morgen,
an den globalen Energiemärkten ist der Teufel los. Das Bombardement in Nahost, die Schließung der Straße von Hormus und die Angst vor weiterer Eskalation katapultieren die Preise für fossile Energieträger in immer neue Höhen.
Rohöl der Sorte Brent Crude Oil hat sich von rund 70 Dollar pro Barrel vor dem Krieg auf zwischenzeitlich 115 Dollar gesteigert. Auch wenn Trumps nächtlicher Versuch, die Märkte zu beruhigen – „Wir wollen die Ölpreise niedrig halten“ – und seine Ankündigung, der Iran-Krieg sei „so gut wie beendet“, kurzfristig für etwas Entspannung sorgte, gleichen die Ölpreise weiterhin einer Achterbahnfahrt. Aktuell liegt der Rohölpreis der Sorte Brent Crude Oil bei knapp unter 100 Dollar.
Verrückt, aber wahr: Die USA, die den Krieg in Nahost vom Zaun gebrochen haben, sind kaum betroffen. Deutschland, das diesen Krieg nicht gewollt und nicht begonnen hat, leidet wie ein Hund.
Warum das wichtig ist: Weitere Deindustrialisierungsschübe sind infolge der Energiepreisentwicklung zu erwarten. Ein Industrieland wie Deutschland leidet doppelt.
Der Grund für die unterschiedliche Betroffenheit liegt vor allem aber in der Energiepolitik. Amerika ist durch die vorangetriebene Exploration und Förderung von Flüssiggas nahezu autark geworden vom Weltmarkt. Deutschland, das die Kernenergie abgeschaltet hat, den Kohlebergbau beenden will und sich weigert, das hier vorhandene Flüssiggas abzubauen, ist abhängiger denn je von den fossilen Rohstoffen anderer Staaten.
Jetzt fällt auf, dass in Deutschland trotz all des politischen Trommelwirbels für die Energiewende eine solche nicht stattgefunden hat. Traurig, aber wahr: 75 Prozent des deutschen Energieverbrauchs, so die Zahlen der 1971 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e. V., stammen aus fossilen Brennstoffen. Infolgedessen sind wir das Land mit den höchsten CO2-Emissionen in der EU.
„Wie kann das sein?“, fragen sich jene, die an die Erzählung von der Energiewende geglaubt haben. Hier die fünf unbequemen Wahrheiten:
#1 Rund 80 Prozent der Energieversorgung blieben von der Energiewende unberührt
Der Strombereich ist der einzige Bereich, in dem eine halbe Energiewende stattgefunden hat. Doch Strom deckt nur etwa 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland. Erst den Strom dekarbonisieren, dann die anderen Sektoren elektrifizieren. Das war die Marschroute.
Warum nur eine halbe Energiewende? Weil auch dieser Strombereich keineswegs komplett ergrünt ist. Rund 40 bis 45 Prozent des deutschen Stroms werden weiterhin aus fossilen Energieträgern (Kohle und Gas) erzeugt. Die Erneuerbaren, die bei Nacht und bei Windstille bekanntermaßen nicht liefern können, bedürfen beim heutigen Stand der Batterietechnologie der fossilen Absicherung. Deswegen werden ständig neue Gaskraftwerke gebaut.
#2 Im Verkehrssektor gibt es keinen Abschied vom fossilen Zeitalter, der diesen Namen verdient

Islamismus „Gesellschaftliche Zeitbombe“ – Politiker fordern Konsequenzen nach Studie zu jungen Muslimen (WELT+)

Islamismus
„Gesellschaftliche Zeitbombe“ – Politiker fordern Konsequenzen nach Studie zu jungen Muslimen (WELT+)
13.03.2026, Lesedauer: 3 Minuten
Fast jeder zweite Muslim in Deutschland unter 40 Jahren weist einer Studie zufolge Affinität zu islamistischen Einstellungen auf. Sachsens Innenminister fordert ein energisches Vorgehen von Sicherheitskräften gegen „gezielte Provokationen gegen Recht und Gesetz“.
Nach der Veröffentlichung einer aktuellen Studie, wonach fast jeder zweite Muslim in Deutschland unter 40 Jahren Affinität zu islamistischen Einstellungen aufweist, zeigen sich Politiker und Experten entsetzt. FDP-Politiker Wolfgang Kubicki sagte der „Bild“-Zeitung, er sehe in den Ergebnissen eine „gesellschaftliche Zeitbombe“. „Die Politik des naiven Wegsehens hat diese Entwicklung begünstigt. Die Naivität muss aufhören“, sagte er. Er fordert ein Kopftuchverbot im Staatsdienst sowie an Schulen für Kinder unter 14 Jahren.
Manuel Ostermann, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft erklärte, Extremisten würden „eine fatale politische Korrektheit, Ignoranz und Tabuisierung, also unsere Schwäche“ ausnutzen. „Überall sehen wir Islamisten, die ihre verfassungsfeindliche Machtstruktur ausbreiten, selbstbewusster werden und den Rechtsstaat provozierend herausfordern.“
Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) betonte, dass das Grundgesetz sowie das Strafrecht keine Scharia kennen. „Wir müssen damit rechnen, dass es im Gewand von Religion und Multikulti zunehmend gezielte Provokationen gegen Recht und Gesetz geben wird, denen unsere Sicherheitsbehörden schon im Keim offensiv und robust begegnen müssen“, erklärte er.
Islamforscher Eren Güvercin von der Alhambra Gesellschaft sagte bei WELT TV: „Kenner der Szene warnen schon seit Längerem vor dieser Entwicklung. Insbesondere seit dem 7. Oktober sehen wir eine enorme Enthemmung in der islamistischen Szene.“ Islamisten würden über soziale Medien vor allem junge Menschen erfolgreich ansprechen.
Diese Reichweite würden sie schließlich in „realweltliche Aktionen“ umsetzen. Die Kalifatsbewegung Hizb ut-Tahrir habe für eine Petition, die sich gegen die deutsche Staatsräson richte, über 500.000 Unterschriften erfolgreich gesammelt. „Es ist ein erhebliches Mobilisierungspotential, weil diese ganze Nahost-Thematik viele Muslime sehr stark emotionalisiert. Diese Gunst der Stunde haben islamistische Akteure sehr erfolgreich genutzt.“

Datenanalyse - Warum die AfD in den Industrieregionen Baden-Württembergs so stark ist (NZZ)

Datenanalyse
Warum die AfD in den Industrieregionen Baden-Württembergs so stark ist (NZZ)
Die AfD hat vielerorts Ergebnisse erzielt, die früher eher für die SPD typisch waren. Eine NZZ-Analyse zeigt, was dahintersteckt.
Nathan Giwerzew, Simon Off
Wer Arbeiter ist, wählt SPD: Das war noch vor einigen Jahrzehnten in weiten Teilen Deutschlands selbstverständlich. In Mannheim, der Hochburg der Sozialdemokraten in Baden-Württemberg, erzielte die SPD noch bis in die 1980er Jahre Ergebnisse von knapp 50 Prozent der Stimmen. In anderen Regionen Baden-Württembergs war es die CDU, die für die Sozialpartnerschaft zwischen mittelständischen Unternehmen und Arbeitern eintrat und die auf ähnlich hohe Ergebnisse kam. Doch im Arbeitermilieu ist heute zunehmend die AfD tonangebend.
Der Befund, dass die AfD unter Arbeitern besonders stark ist, zeigt sich regelmässig in Nachwahlbefragungen. Bei der vergangenen Landtagswahl am 8. März lag der AfD-Anteil unter Wählern, die sich selbst als Arbeiter bezeichnen, bei 37 Prozent. Das ist fast doppelt so hoch wie das AfD-Ergebnis im Landesdurchschnitt. Die SPD kam in dieser Gruppe nur auf 5 Prozent und lag damit sogar leicht unter ihrem ohnehin schwachen Gesamtergebnis. Selbst die Grünen sind unter Arbeitern beliebter. Dabei handelt es sich allerdings um eine Selbstzuschreibung, die über Industriearbeiter im engeren Sinn hinausgeht.
Eine NZZ-Analyse der Wahlergebnisse in Baden-Württembergs Stadt- und Landkreisen liefert ein weiteres Indiz für diesen Befund. Sie zeigt – ohne damit einen direkten Kausalzusammenhang zu belegen –, dass die AfD dort höhere Stimmenanteile erzielt, wo der Anteil der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe besonders hoch ist: gewissermassen im Rust Belt Baden-Württembergs, also in jenen industriell geprägten Regionen, die unter Strukturwandel und Standortdruck leiden.
Der Politikwissenschafter Marc Debus von der Universität Mannheim forscht seit Jahren zum Arbeitermilieu in Deutschland. Er hat jüngst mit seinem Kollegen Richard Traunmüller in einer Studie gezeigt, dass deutsche Arbeiter mit früherer Nähe zur SPD ab der Bundestagswahl 2017 überdurchschnittlich häufig zur AfD tendierten – auch unter Berücksichtigung anderer Einflussfaktoren.
Viele Industriearbeiter hätten sich schrittweise von der SPD abgewandt, seit sie sich «verstärkt der Interessenrepräsentation von Personen in Dienstleistungsjobs» gewidmet habe, sagt Debus. Die AfD habe nun für die Arbeiter, «die über einen längeren Zeitraum zu Nichtwählern wurden oder die ihre Nähe zur SPD aufgegeben haben, ein neues politisches Angebot geschaffen». Dass sie sich ungefähr ab dem Jahr 2015 von ihren marktliberalen und euroskeptischen Ursprüngen entfernt und sich ein sozialpolitisch konservatives beziehungsweise dezidiert einwanderungskritisches Profil gegeben habe, habe sie für Arbeitermilieus offenbar anschlussfähiger gemacht.
Zentrum contra Peripherie: wie sich Mannheim von Rastatt unterscheidet

12 März 2026

Beleidigungen - Ein beachtliches Urteil für die Meinungsfreiheit – und niemand bemerkt es (WELT+)

Beleidigungen
Ein beachtliches Urteil für die Meinungsfreiheit – und niemand bemerkt es (WELT+)
Von Fatina Keilani Redakteurin im Ressort Meinungsfreiheit, 10.03.2026, Lesedauer: 5 Minuten
Auch scharfe Anklagen gegen Amtsträger sind durch die Meinungsfreiheit gedeckt: Mit deutlichen Worten rügt Karlsruhe vorschnelle Beleidigungsverurteilungen. Warum findet das wegweisende Urteil kaum Beachtung?
Der Vater des Jungen war aufgebracht und ließ das den Schulleiter auch spüren. In seiner Wortwahl wurde er scharf bis beleidigend. Aber wo endet das straflose „scharf“, und wo beginnt das strafbare „beleidigend“? Das Bundesverfassungsgericht hat soeben in zwei Beschlüssen, die von der Öffentlichkeit kaum bemerkt wurden, die Meinungsfreiheit gestärkt und den Gerichten mit auf den Weg gegeben, sorgfältiger zu prüfen, bevor sie wegen Äußerungsdelikten verurteilen.
Der erste Fall betraf den eingangs erwähnten Konflikt zwischen dem Leiter eines Gymnasiums und dem Vater eines Schülers während der Corona-Pandemie. Hintergrund waren die an der Schule geltenden Schutzmaßnahmen, insbesondere Testvorgaben. In einer E-Mail wandte sich der Vater in scharfer Form gegen diese Maßnahmen und erklärte, sein Sohn werde sich einem „faschistischen System und dessen Handlangern“ nicht beugen.
In der E-Mail heißt es – adressiert an den „sehr geehrten Herrn Schulleiter“ –, es sei an der Zeit, „dass Sie sich Ihrer eigentlichen Aufgabe zuwenden, dafür Sorge zu tragen, dass die so auf totalitäre Art und Weise von der Gemeinschaft Exkludierten trotzdem an Bildung teilhaben können. Aber vermutlich liege ich mit dieser Erwartung bei Ihnen falsch, denn solche Menschen wie Sie waren auch in früheren dunklen Zeiten stets die größten Stützen des Systems. Das Gute daran ist, dass solche Systeme meist nicht lange Bestand haben […] und Ämter und Behörden dann hoffentlich gründlicher als beim letzten Mal von Faschisten gereinigt werden.“
Der Schutz der Machtkritik
Der Autor dieser Mail und Vater des Jungen ist übrigens pensionierter Polizeibeamter. Für den Inhalt dieser und einer weiteren Mail, in der er dem Direktor „faschistoiden Kadergehorsam“ vorwarf, verurteilte ihn das Amtsgericht Göppingen zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 80 Euro wegen Beleidigung.

Falsche Opferzuordnung und falsche Grafiken bei ARD und ZDF - Methode?

Nicht zu fassen: Wieder Fake-News im ZDF-mima 13.03.2026: "Beute in Gelsenkirchen betrug 1 Million Euro"
Falsche Opferzuordnung und falsche Grafiken bei ARD und ZDF - Methode?
Innerhalb weniger Tage muss man wieder mal an der Redlichkeit von ARD und ZDF zweifeln.
Da sind zunächst verfälschte Wahlgrafiken, die mit einer lapidaren Entschuldigung korrigiert wurden. Aber bei der Häufung der Fälle mag niemand mehr an Irrtümer glauben.
Das ZDFheute auf X dazu:
"Hinweis: in der Sendung wurde die Sitzverteilung im künftigen baden-württembergischen Landtag grafisch versehentlich so dargestellt, dass der Anteil der AfD-Fraktion kleiner erscheint als er mit den angegebenen 35 Mandaten tatsächlich ist. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen".
Nein liebes ZDF. Da hilft auch keine Entschuldigung mehr. Das wird zunehmend zur Methode. Wer Grafiken verfälscht begeht keinen Flüchtigkeitsfehler. Er arbeitet an einer Erzählung, die politisch gewollt ist. Das ist keine journalistische Schwäche. Das ist propagandistische Absicht.
Die Methode verfeinerte sich. Nicht immer als platte, frontal ausgesprochene Lüge, sondern oft in jener weicheren Form, die im modernen Haltungsjournalismus besonders wirksam ist. Man setzt Begriffe suggestiv. Man montiert Bilder falsch. Man verknüpft Zusammenhänge so, dass der Zuschauer die gewünschte Schlussfolgerung fast von selbst zieht. Die Unwahrheit muss gar nicht jedes Mal offen ausgesprochen werden. Es reicht, wenn sie zuverlässig im Kopf ankommt. Genau das ist die Technik moderner Propaganda. Sie arbeitet nicht nur mit dem Falschen. Sie arbeitet mit dem geschickt Frisierten.
Besonders aufschlussreich ist dabei der Umgang mit den eigenen Fälschungen. Denn fast noch entlarvender als die Verdrehung selbst ist die Korrekturpraxis danach. Es wird nicht offen berichtigt, nicht sauber eingeräumt, nicht transparent erklärt. Es wird still korrigiert, leise geglättet, geräuschlos ausgebessert. Warum? Weil die erste Version ihre Wirkung längst entfaltet hat. Weil die Propaganda bereits im Kopf sitzt. 
Weil man genau darauf setzt, dass die Lüge groß rausgeht und die Korrektur klein verschwindet. 
Das ist kein Nebenaspekt. Das ist Teil der Methode.
 
Auch wer aus Tsunami-Toten in Fukushima Atom-Tote macht, begeht keinen Flüchtigkeitsfehler. Auch er arbeitet an einer Erzählung, die politisch gewollt ist.
 
Dass das ZDF bei den ganzen "Irrtümern" total von der Rolle kommen kann, und Flaggen und Länder vertauscht, zeigt dieses Beispiel:

13.03.2026: Nicht zu fassen. Wieder Fake-News:
Soeben im ZDF-Mittagsmagazin zum Schließfachraub in Gelsenkirchen:
"Fast 3 Monate ist es her, dass sich eine Panzerknackerbande über die Weihnachtsfeiertage unentdeckt mit einen Kernbohrer Zugang zu den Schließfächer einer Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen-Buer verschafft hat. 3.000 Schließfächer brachen sie auf und erbeuteten dabei Schmuck und Bargeld im Wert von einer Millionen Euro".
Nein liebes ZDF. Die Beute betrug mehr als 100.000.000 (Einhundert Millionen) Euro, wahrscheinlich mehr!!!

11 März 2026

Atomausstieg - „Strategischer Fehler“ – erst jetzt wird Deutschlands Lebenslüge offen ausgesprochen (WELT+)

Atomausstieg

„Strategischer Fehler“ – erst jetzt wird Deutschlands Lebenslüge offen ausgesprochen (WELT+)
Von Axel Bojanowski, Chefreporter Wissenschaft, 11.03.2026, 3 Min
Als „strategischen Fehler“ bezeichnet EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plötzlich den Ausstieg aus der Kernkraft. Nun offenbart sich der wahre Grund, warum deutsche Atomkraftwerke so schnell abgerissen werden.
Die heutige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) war eine der Ersten, den beschleunigten Atomausstieg zu bejubeln, den Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im März 2011 spontan beschlossen hatte. Am Dienstag hat sie ihren Irrtum eingeräumt: Die Abkehr von Atomkraft sei ein „strategischer Fehler“ gewesen.
Zugleich kündigte sie Risiko-Absicherungen der EU in Höhe von 200 Millionen Euro für private Geldgeber an, die in neue Atomtechnologien investieren. Jetzt zeigt sich, warum deutsche Kernkraftwerke nicht nur abgeschaltet, sondern auch gleich abgerissen wurden: Aus der Ahnung heraus, dass der Atomausstieg rasch als Fehler entlarvt und ein Wiederanfahren der AKW gewünscht werden könnte.
Während China Atomkraft ausbaut, die USA eine Initiative zur Kommerzialisierung neuer Kernenergie-Technologie startet, zahlreiche Länder Europas Beschlüsse zum (Wieder-)Einstieg in die Atomkraft gefasst und sich 33 Staaten sich zusammengeschlossen haben, die globale Kernenergiekapazität bis 2050 zu verdreifachen, setzt Deutschlands „dümmste Energiepolitik der Welt“ („Wall Street Journal“) auf klimaschädliches Kohle und Erdgas statt auf CO₂-freie Atomkernspaltung.
Irrweg offenbart
Von der Leyens Eingeständnis offenbart den Irrweg: Die deutsche Energiewende ist in erster Linie kein Klimaschutz-Programm, sondern wurzelt in der Anti-Atomkraft-Bewegung, einer wachstumskritischen Lobby für schwankende Energien aus Wind und Sonne, die im Bundesumweltministerium stets ihre mächtigsten Unterstützer findet.
Weil die Energiewende-Bewegung technologisch und ökonomisch nie gute Argumente hatte – kein Industrieland ohne großes Potenzial an konstantem Strom aus Wasserkraft folgt Deutschland – setzte sie den Atomausstieg mit aggressiver Agitation durch. AKW-Befürworter wurden als „rechtes Netzwerk“, „Klimaleugner“ oder anderes diffamiert.
Wer Zugang zur Politik und ihren Zuschüssen behalten wollte, lenkte ein – so wie die inoffizielle Energiewende-Chefberaterin der Bundesregierung, Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, die nach Merkels Atomausstieg 2011 ihre Haltung zur Kernkraft änderte und der Regierungslinie anpasste.
„Sonderrolle nicht durchzuhalten“

Von der Leyen nennt Ausstieg aus Atomkraft "strategischen Fehler" (TE-Newsletter)

Der Skandal hinter diesen Worten hat gigantische Ausmaße
Von der Leyen nennt Ausstieg aus Atomkraft "strategischen Fehler"
Was Ursula von der Leyen in Paris ablieferte, ist keine harmlose Korrektur, kein kleines Eingeständnis, keine verspätete Einsicht. Es ist das entlarvende Geständnis einer politischen Klasse, die die funktionierende und sichere Energieversorgung einer Industrienation zerstört und sich danach mit der Kälte von Bürokraten hinstellt, um das angerichtete Desaster als „strategischen Fehler“ zu verbuchen.

Als ginge es um eine missratene Powerpointfolie und nicht um den vorsätzlichen Angriff auf Wohlstand, Versorgungssicherheit und industrielle Substanz eines ganzen Landes.
Deutschland hatte einmal, was ein Industrieland braucht: bezahlbaren Strom, verlässliche Grundlast, technische Kompetenz, funktionierende Kraftwerke. Dann kamen die ideologischen Brandstifter aus Schwarz und Grün, die sich anmaßten, Naturgesetze durch Gesinnung zu ersetzen. Sie haben Kernkraftwerke abgeschaltet, Kohle verteuert, Gas verteufelt, den Bürger mit Abgaben und Verboten malträtiert und dem Land eine Energiepolitik aufgezwungen, die nichts produziert außer Unsicherheit, Deindustrialisierung und Rekordkosten.
Und jetzt steht die Präsidentin der EU-Kommission da und spricht davon, Europa habe sich von einer „zuverlässigen, erschwinglichen und emissionsarmen“ Energiequelle abgewandt. Ja, genau so war es. Aber wer war denn dabei, als diese Verwüstung politisch durchgezogen wurde. Wer saß denn am Tisch, als die große Liturgie der Energiewende zelebriert wurde. Wer hat den Green Deal zur neuen Staatsreligion erhoben, der aus Strom ein Luxusgut und aus Industrie einen Auslaufposten machen sollte. Dass dieselben Leute nun plötzlich die Realität entdecken, macht die Sache nicht besser, sondern schlimmer.
Denn hier wird nicht nur ein Irrtum eingeräumt. Hier wird ein gigantischer Schaden nachträglich bestätigt. Milliardenkosten für Bürger und Betriebe. Produktionsverlagerungen. Standortflucht. Strompreise, die jeden Wettbewerb zerfressen. Netze am Limit. Versorgung auf Kante genäht. Und dazu eine politische Klasse, die den Leuten jahrelang einredete, sie müssten halt Verzicht üben, umweltbewusst frieren, anders heizen, anders fahren, anders leben. Die Arroganz dieses Milieus bestand immer darin, die Folgen des eigenen Wahnsinns den Bürgern als moralische Pflicht umzuhängen.

09 März 2026

Über Nacht - 225.000 neue "Nazis" in Baden Württemberg

Über Nacht - 225.000 Neue "Nazis" in Baden Württemberg 
Bei den Landtagswahlen in Baden Württemberg am 08.03.2026 wurde über Nacht eine neue Spezies "geboren", die von "Unseren Demokraten" als "Nazis" beschimpft werden. 
Dabei handelt es sich um ehemalige Wähler der Linken (10.000), der Grünen (35.000), der SPD (35.000), der FDP (65.000) und der CDU (80.000).
Auch diese "fehlgeleiten" Wähler müssen nun damit Leben, dass sie in den nächsten Jahren von ihren ehemals favorisierten  Parteien, von  Medien und den meisten NGO und natürlich von denen, die sich als "Unsere Demokraten" verstehen, ausgegrenzt werden.