Prognose für heute Nacht: Die Demokraten erobern das Repräsentantenhaus, vermutlich auch den Senat. Morgen erklären ARD und ZDF das zum historischen Votum gegen Trump. Hier die Zahlen, die dort fehlen werden. Dass die Partei des Präsidenten bei den Zwischenwahlen verliert, ist in den USA der Normalfall. Seit 1934 hat sie in 20 von 23 Midterms Sitze im Repräsentantenhaus abgegeben, im Schnitt 27; nur 1934, 1998 und 2002 nicht. Obama verlor 2010 63 Sitze im Haus und 6 im Senat, 2014 weitere 13 Sitze und 9 im Senat, damit die Senatsmehrheit. Clinton verlor 1994 54 Sitze und beide Kammern, Bush 2006 30 Sitze und beide Kammern, Trump 2018 41 Sitze und das Haus. Clinton und Obama wurden danach wiedergewählt.
Der erwartete Verlust an Sitzen in Haus liegt unter dem historischen Durchschnitt. Dass das Haus trotzdem kippt, liegt an der Mehrheit von 218 zu 214: Dafür würde auch ein Verlust reichen, der historisch zu den kleinsten zählt. Biden verlor 2022 neun Sitze und die Mehrheit; das wurde hier als großer Erfolg der Demokraten gefeiert. Morgen machen ARD und ZDF daraus trotzdem ein historisches Votum gegen Trump. Die Tatsache, dass es seit über 90 Jahren bei fast jedem Präsidenten so läuft, wird man dort nicht hören.
Der erwartete Verlust an Sitzen in Haus liegt unter dem historischen Durchschnitt. Dass das Haus trotzdem kippt, liegt an der Mehrheit von 218 zu 214: Dafür würde auch ein Verlust reichen, der historisch zu den kleinsten zählt. Biden verlor 2022 neun Sitze und die Mehrheit; das wurde hier als großer Erfolg der Demokraten gefeiert. Morgen machen ARD und ZDF daraus trotzdem ein historisches Votum gegen Trump. Die Tatsache, dass es seit über 90 Jahren bei fast jedem Präsidenten so läuft, wird man dort nicht hören.







