24 Februar 2026

Rekordflut an Bewerbungen wegen KI: Die Chancen jedes Einzelnen sinken und die Generation Z trifft es besonders hart (NZZ)

Rekordflut an Bewerbungen wegen KI: 
Die Chancen jedes Einzelnen sinken und die Generation Z trifft es besonders hart (NZZ)
Die Wirtschaft läuft schleppend, Firmen schreiben weniger Stellen aus. Auch wegen der KI gibt es mehr Konkurrenz um weniger Jobs.
Christin Severin

Wer derzeit einen Job sucht, kann viel Frust erleben. Absage, Absage, Absage, nichts gehört, Vorstellungsgespräch, Funkstille, neue Runde. Junge Hochschulabsolventen trifft dies besonders hart. Viele geben der künstlichen Intelligenz die Schuld. Denn typische Jobs für Einsteiger übernehmen heute Programme, etwa das Erstellen von Präsentationen oder Marktanalysen.
Doch die Misere greift tiefer.
Aus Unsicherheit wird Aktionismus
Die Digitalisierung hat das Bewerben massiv beschleunigt. Früher stellten Bewerberinnen und Bewerber aufwendige Mappen zusammen, verfassten Motivationsschreiben, kopierten Dokumente und brachten alles zur Post. Heute lädt man die Dokumente auf der Website des Unternehmens hoch. Auf erklärende Anschreiben wird häufig verzichtet. Wenn es sie doch braucht, kann die KI beim Formulieren helfen. Die Kosten pro Bewerbung sinken. Das führt zu mehr «Output».
Gerade als KI-Assistenten wie Chat-GPT, Claude und Gemini diese Entwicklung nochmals auf ein neues Level hievten, lief der Nach-Corona-Boom aus. Das Wirtschaftswachstum geriet ins Stocken, und die Unternehmen traten bei den Neueinstellungen auf die Bremse. Weniger Jobs, mehr Konkurrenz.
Schweizer Unternehmen schrieben 2025 im zweiten Jahr in Folge weniger Stellen aus. Die Erwerbslosenquote stieg im vierten Quartal nach Zahlen der Internationalen Organisation für Arbeit (ILO) auf 5 Prozent nach 4,4 Prozent im Vorjahr. In Deutschland liegt sie wegen der vielen Minijobs mit 3,6 Prozent tiefer, aber ebenfalls höher als vor Jahresfrist.
Weil die Lage ungemütlicher geworden ist, schalten die Bewerber drei Gänge höher. Sie schreiben Bewerbungen im Akkord, streuen weiter und laden ihre Dossiers auch bei Unternehmen hoch, zu denen sie erst in zweiter Linie hinmöchten. Aus Unsicherheit wird Aktionismus.
73 Prozent mehr Bewerbungen pro Stelle

Der andere Blick - Der vorauseilende Gehorsam beim Kampf gegen vermeintliche Hassrede (NZZ)

Der andere Blick

Der vorauseilende Gehorsam beim Kampf gegen vermeintliche Hassrede (NZZ)
Ein Heilbronner Rentner wurde von der Polizei angezeigt, weil er Friedrich Merz auf Facebook «Pinocchio» nannte. Das schädigt das Vertrauen in den Staat – zumal es nicht der erste Fall dieser Art ist.
Man kann darüber staunen, womit deutsche Polizeibeamte sich heutzutage beschäftigen. Zu erwarten wäre, dass der Fokus auf den Gewaltdelikten liegt, deren Zahl in letzter Zeit gestiegen ist. Aber damit scheint die Polizei nicht ausgelastet zu sein: Die Ordnungshüter in Heilbronn jedenfalls hatten noch Kapazitäten dafür, einen Rentner zu verfolgen, der Bundeskanzler Friedrich Merz im Internet als «Pinocchio» bezeichnet hat.
Seinen Kommentar hinterliess der Mann unter einem Facebook-Eintrag der Polizei, der einen Besuch des Bundeskanzlers in Heilbronn im vergangenen Oktober ankündigte – garniert mit Nasen-Emoji. Monate später erhielt er Post von der Kriminalpolizei, gegen ihn werde wegen Politikerbeleidigung ermittelt. Das Social-Media-Team des Polizeipräsidiums hatte selbst Anzeige erstattet.
Geschädigtes Vertrauen
Man fragt sich, ob den Polizisten in Heilbronn die beissende Kritik entgangen ist, als Bürger wegen ähnlich rotziger Kommentare ins Visier der Staatsmacht gerieten: Vom Rentner etwa, der Robert Habeck als «Schwachkopf» bezeichnet hatte, bis hin zu anderen Hausbesuchen der Polizei in ähnlich gelagerten Fällen.
Die Debatten darüber, wie staatliche Überreaktion sich auf die Meinungsfreiheit auswirke, waren intensiv. Der Belastungseifer der Behörden war für viele unverkennbar.
Es muss etwas im Argen liegen zwischen Bürgern und Politikern, wenn all das keine Wirkung auf die Beamten hat, ja sie sogar von sich aus tätig werden, ohne vorherige Anzeige eines Politikers. Einen Rentner anzuzeigen, der im Netz Dampf ablässt, wirkt geradezu hysterisch, zumal wegen einer solchen Lappalie.
Diffuse Begriffe von «Hass und Hetze»

23 Februar 2026

Flughafen München lahmgelegt - "Entschuldigen uns" 600 Menschen betroffen: Flughafen München gesteht Fehler ein (Focus-Online)

Flughafen München lahmgelegt 
„Ohne Konsequenzen wird das nicht bleiben“
Hunderte Passagiere mussten auf dem Münchner Flughafen die Nacht zu Freitag in Flugzeugen verbringen. Wegen des starken Schneefalls erhielten die Flieger keine Starterlaubnis. Es war zu spät, die Menschen zurück zum Terminal zu bringen. Busfahrer hatten schon Feierabend. Zunächst war die Rede von 500 betroffenen Passagieren gewesen. Nun äußert sich der Flughafen erstmals ausführlich, spricht von 600 Betroffenen – und gesteht Fehler ein:
"Starke Schneefälle haben den Flughafenbetrieb in der Nacht vom 19. auf 20. Februar 2026 vor große Herausforderungen gestellt. Die Winterdienste waren mit allen verfügbaren Mitteln im Einsatz. Dennoch kam es zu Verspätungen und Annullierungen. Besonders betroffen waren die Passagiere in sechs startbereiten Flugzeugen, die in den frühen Morgenstunden keine Starterlaubnis bekommen haben", heißt es in einer Mitteilung.

„Am Volk vorbei“ von Jörg Baberowski Populus und „die einzig wahren Demokraten“ (Cicero)

„Am Volk vorbei“ von Jörg Baberowski
Populus und „die einzig wahren Demokraten“ (Cicero)
Wem gebührt in einer Demokratie ultimativ die Macht? Dem Volk. Jörg Baberowski warnt in seinem glänzenden Buch „Am Volk vorbei“ vor der Moralisierung als Schutzmauer der Mächtigen und vor der Utopie des Weltstaats, der nur eine Tyrannei sein könnte.

22 Februar 2026

„Unsere Demokratie“ war eine Kampfvokabel der DDR (Plagiatsjäger Dr.Weber)

Das „Unsere“ in „unsere Demokratie“ meint nicht die Demokratie von uns allen, sondern verweist auf linkes Denken, also auf „uns Linke“.

„Unsere Demokratie“ war eine Kampfvokabel der DDR ("Plagiatsjäger" Dr.Weber)
21.01.2026
Wer heute ständig „unsere Demokratie“ beschwört und dabei genau diese oder ähnliche Formulierungen wählt, sollte sich vielleicht einmal die historische Belastung dieses Begriffs bewusst machen.
In Erich Honeckers Autobiografie „Aus meinem Leben“ (erschienen 1980) gibt es tatsächlich ein eigenes Kapitel 29 mit dem Titel „Unsere Demokratie“. Darin findet sich unter anderem folgende Passage: „Das heißt aber auch – und darin sind wir uns einig –, unsere Demokratie gegen solche Kräfte zu schützen, die sie anzutasten oder gar zu zerstören versuchen.“
Linke und Grüne verwenden in Deutschland, aber auch in Österreich ständig die Begrifflichkeit „Unsere Demokratie“ statt nur „Demokratie“. Ich habe mich stets gefragt, was hier das „unser“ bedeuten soll, es kann ja gerade bei Linken nicht auf Einheimische, das Volk, Westliche o.Ä. referieren. Niemand spricht auch von „unserem Rechtsstaat“, denn das wäre ja gleich diskriminierend gegenüber anderen Ländern.
Woher also kommt das „unser”, woher kommt die Verbindung mit der Demokratie?
Die Pointe ist nun, dass ich denke, mit ziemlicher Sicherheit zeigen zu können, dass es sich um eine Kampfvokabel der DDR handelte, die unter anderem von Erich Honecker verwendet wurde. Zunächst weist der Google Books Ngram Viewer darauf hin, dass der Begriff fast passgenau im Zeitraum des Bestehens der DDR – zwischen 1949 und 1990 – am häufigsten auftrat:
Eine Recherche mit Google Books zeigt schließlich, dass die Phrase „Unsere Demokratie“ als Schlagwort, als Bekenntnis gehäuft in marxistisch-kommunistischer Literatur der DDR zu finden ist. Die Rede war gerne von „unserer Demokratie der Werktätigen“ oder „unserer Demokratie der Arbeiter (und Bauern)“:

Die in jeglicher Hinsicht mit politischer Korrektheit gefütterte Google-KI bestätigt:
Das „Unsere“ in „unsere Demokratie“ meint also nicht die Demokratie von uns allen, die Demokratie westlicher Industriestaaten, die Demokratie der EU oder Ähnliches. Das „unsere“ verweist auf linkes Denken, also auf „uns Linke“, in seiner extremen oder oft nur unterschwelligen Ausprägung auf eine „Demokratie besseren Typs“, die nach der sozialistischen Revolution Wirklichkeit werden soll.

FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer Kein Job, weil weiblich: An dieser Bas-Story stimmt fast nichts (Focus-Online)

FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer

Kein Job, weil weiblich: An dieser Bas-Story stimmt fast nichts (Focus-Online)
Wie der Sozialstaat in der SPD-Variante aussieht? Sie bekommen Ihr Gehalt weiter, auch wenn Sie sich nur noch um die Familie kümmern. Aber Vorsicht, Sie müssen SPD-Freund sein, sonst gilt das Angebot nicht.
Ich habe ein Interview mit Bärbel Bas über ihren Werdegang gesehen. Die SPD-Parteivorsitzende wird einem ja oft als besonders bodenständig angepriesen. Vater Lkw-Fahrer, Mutter Hausfrau, dazu Herkunft aus dem Ruhrpott. Ich glaube inzwischen, das wird deshalb ständig erwähnt, weil man etwaiger Kritik vorbauen will.
Die Bas-Geschichte ging so: Nach der Schule habe sie technische Zeichnerin werden wollen. Sie habe über 80 Bewerbungen geschrieben, aber überall eine Absage erhalten, weil sie eine Frau sei. Wir haben keine Frauentoiletten, habe in den Absagen gestanden.
Also schwere Kindheit in Duisburg plus Diskriminierung als Frau. Kein Wunder, dass sie bei der Wahl zur Parteivorsitzenden 95 Prozent holte, 30 Prozent mehr als der arme Lars Klingbeil, der leider nur eine Kindheit im niedersächsischen Munster vorzuweisen hat.
Was ist von der SPD zu halten?
Dummerweise stimmt an der Geschichte so gut wie nichts. Die Arbeitsstättenverordnung, die bei Unternehmen mit mehr als fünf Mitarbeitern verschiedenen Geschlechts getrennte Toilettenräume vorschreibt, gibt es seit 1983. Kleinere Betriebe sind verpflichtet, eine zeitlich getrennte Nutzung sicherzustellen. Und nicht einmal in den achtziger Jahren waren Arbeitgeber so blöd, bei einer Absage das Geschlecht als Begründung zu nennen. Das wäre schon damals ein Klagegrund gewesen.
Wenn Frau Bas der Ausbildungsplatz als technische Zeichnerin versagt blieb, lag es mutmaßlich an den Noten ihres erweiterten Hauptschulabschlusses. Das aber wäre eine Geschichte, mit der man auf keinem Parteitag reüssiert, nicht einmal bei der SPD.
Was ist von einer Partei zu halten, die an der Spitze eine Frau hat, die sich die Wirklichkeit zurechtbiegt? Normalerweise würde man sagen: Vielleicht sollte man mal mit ihr reden, wir leben ja nicht in Amerika. Aber in der SPD ist das geradezu Grundvoraussetzung, um nach oben zu kommen. Die verschobene Weltsicht als Bewerbungsgrundlage: Das ist die SPD von heute.
Am vorletzten Wochenende hatte die SPD Klausurtagung in ihrer Parteizentrale. 400 Funktionäre waren gekommen, um über den künftigen Kurs zu beraten. Auch die Parteivorsitzende war da. Erst empfahl sie Ruanda, eines der autoritärsten Länder der Welt, als Vorbild, weil es dort jetzt eine Frauenquote gibt. Dann rief sie zur Verteidigung des Sozialstaats auf. Der Sozialstaat sei in seiner Existenz gefährdet, sagte sie.
Es ist ein Witz

Frauen gefährden die Demokratie (Weltwoche)

Frauen gefährden die Demokratie

Daniela Niederberger, 11.02.2026, Weltwoche
Viele wichtige Institutionen sind heute von Frauen dominiert. Das ist nicht nur positiv. Frauen ziehen Empathie der Rationalität vor. Und: Sie zensurieren lieber als Männer.
Wir leben in einer Zeit der grossen Feminisierung. An den Unis sind Frauen in der Mehrheit, in den Medien vielerorts auch, in den Firmen sind weibliche Verhaltensmuster zum Massstab geworden, seit die Personalabteilungen fest in Frauenhand sind. «The Great Feminization» nennt das die amerikanische Autorin Helen Andrews in ihrem Essay, der grosse Beachtung fand. Ist das nicht eine gute Sache?, werden viele fragen. Nein, sagt sie. Die Feminisierung gefährdet wichtige Institutionen.
Es bilden sich Parallelwelten.
Die Art, wie der Präsident der Harvard-Universität von Frauen gecancelt worden sei, war für sie ein Augenöffner. Er hielt 2005 einen Vortrag darüber, wie man technische Fächer wie Engineering diverser gestalten könne. Frauen seien dort unterrepräsentiert, weil es «im High-End-Bereich unterschiedliche Verfügbarkeiten in puncto Fähigkeiten gebe». Was heisst: Bei den super Begabten finden sich weniger Frauen. Eine Biologin aus dem Publikum sagte danach, sie habe «fast nicht mehr atmen können». Alles Entschuldigen und Verweisen auf Studien zu biologischen Unterschieden half nichts.
Keine Ideologie, sondern Demografie
Der Mann sei auf feminine Art gecancelt worden, sagt Andrews. Mit Emotionen statt logischen Argumenten. Canceln sei weiblich. Cancel-Culture passiere, sobald es in einem Bereich oder in einer Organisation genügend Frauen gebe. Und Wokeness sei keine Ideologie, sondern Demografie. Wokeness bedeute, das Weibliche dem Männlichen vorzuziehen: Empathie vor Rationalität, Sicherheit vor Risiko, Zusammenhalt vor Wettbewerb. Die Differenzen betreffen Frauen und Männer als Gruppen. Natürlich gibt es auf beiden Seiten Ausnahmen. Aber Frauen als Gruppen ziehen Konsens und Kooperation vor. Männer tragen Konflikte aus. Frauen unterminieren und ächten ihre Kontrahentinnen im Verdeckten.
Wichtige Institutionen sind heute mehrheitlich weiblich. An der Universität Zürich gibt es mehr Studentinnen (60 Prozent) als Studenten. Viel mehr Frauen sind es in den Rechtswissenschaften (67 Prozent), in der Medizin und mit gegen 80 Prozent in der Psychologie. In Deutschland ist es nicht anders.

Studentinnen sind häufiger für Zensur und Sprechverbote. Umfragen an amerikanischen Unis zeigen dies. Gefragt, was wichtiger sei, die freie Meinungsäusserung oder Inklusion, sagten 61 Prozent der Männer die freie Rede, aber nur 35 Prozent der Frauen. Ausserdem können oder wollen Frauen objektive Wissenschaft und Anwaltschaftlichkeit oft nicht trennen. Soziologieprofessoren wurden 2018 danach gefragt, und bloss 31 Prozent der Frauen waren für eine klare Trennung; 57 Prozent waren dagegen. Bei den Männern war es umgekehrt.

Männer tragen Konflikte aus. Frauen unterminieren ihre Kontrahentinnen im Verdeckten.

19 Februar 2026

Neue Details im Fall Nord Stream: Waren die Amerikaner früher als bislang angenommen in die Pläne eingeweiht? (NZZ)

Neue Details im Fall Nord Stream: Waren die Amerikaner früher als bislang angenommen in die Pläne eingeweiht? (NZZ)
Laut einem Medienbericht sollen sich Vertreter der CIA bereits im Frühjahr 2022 mit ukrainischen Spezialisten in Kiew getroffen haben. Deren Sabotagepläne unterstützten die Amerikaner offenbar zunächst.
Anna Schiller, Berlin 19.02.2026, 3 Min
Für die deutschen Ermittler gilt als weitgehend geklärt, wie die Nord-Stream-Pipelines gesprengt wurden – und von wem. Der mutmassliche Anführer der Operation, Serhi Kusnezow, Offizier einer Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte, sitzt seit vergangenem Jahr in Deutschland in Untersuchungshaft.
Der Tathergang wird folgendermassen rekonstruiert: Anfang September 2022 reiste Kusnezow über Polen nach Deutschland. In Wiek auf Rügen bestieg er mit seiner Truppe – einem Schiffsführer, einem Sprengstoffexperten und vier Tiefseetauchern – die gecharterte Jacht «Andromeda». Die Gruppe fuhr in die Nähe der dänischen Insel Bornholm, wo sie vier Sprengsätze mit Zeitzündern an den Pipelines platziert haben soll. Am 23. September kehrte Kusnezow in die Ukraine zurück. Drei Tage später endete das Pipelineprojekt in Explosionen in der Ostsee.
Doch zwei entscheidende Fragen bleiben bislang unbeantwortet: Wer gab den Auftrag? Und wer war in die Pläne eingeweiht?
Treffen mit der CIA in Kiew
Im Dezember vergangenen Jahres äusserte sich erstmals ein deutsches Gericht zu den mutmasslichen Drahtziehern. Der Bundesgerichtshof (BGH) musste sich mit einer Haftbeschwerde von Kusnezow befassen. Deutschlands oberstes Gericht kam zu dem Schluss, dass er und die anderen Männer «hochwahrscheinlich» in fremdstaatlichem Auftrag gehandelt hätten. Sprich: dass die Ukraine für die Sabotage verantwortlich ist.
Schon länger gibt es allerdings auch Berichte zu möglichen Mitwissern. Eine neue Recherche des «Spiegels» legt nun nahe, dass der amerikanische Geheimdienst CIA deutlich früher über die Pläne informiert war als bislang angenommen.