Die Parteien von „Unsere Demokratie“ besetzen seit Jahrzehnten wichtige
Stellen nur mit eigenen Leuten. Jetzt warnen sie panisch vor der AfD:
weil die nach einem Wahlsieg wichtige Stellen mit eigenen Leuten
besetzen könnte.
Im Gleichschritt marschieren Sozialdemokraten und Christdemokraten gegen den gemeinsamen Fressfeind.
„Jedem muss klar sein, was droht, wenn die AfD an die Macht kommt“,
sagt Dirk Wiese, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der
SPD-Bundestagsfraktion, im „Spiegel“: „Einen solch unverhohlenen Zugriff
auf den Staatsapparat hat es hierzulande seit dem Ende der
Naziherrschaft nicht mehr gegeben.“
Auch Andreas Schmidt, SPD-Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt,
spricht von einem Angriff auf den Staat: „Der Staat ist kein Beutegut.“
Und CDU-Parteifreund Herbert Reul, Innenminister von
Nordrhein-Westfalen, klagte im „Stern“: „Die AfD zeigt in
Sachsen-Anhalt, was sie unter Regieren versteht: Gefolgsleute statt
Fachleute.“
Die schärfsten Kritiker der Elche waren vorher selber welche.
Der Berliner Grüne Benedikt Lux sagte einst dem „Neuen Deutschland“:
„Wir haben fast die gesamte Führung aller Berliner
Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute
reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der
Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe
sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.“
Seit Jahrzehnten greifen die Parteien von „Unsere Demokratie“
schamlos und unverhohlen auf den Staatsapparat zu. Erst waren es nur SPD
und CDU/CSU, dann durften nacheinander die FDP und die Grünen beim
Posten-Nach-Parteibuch-Verteilspiel mitmachen.
Damit jeder etwas abbekommt, haben sie dafür nicht nur immer mehr
Stellen im Staatsapparat selbst, also in Ministerien und Behörden,
geschaffen. Zusätzlich haben sie Versorgungsposten für abgehalfterte
und/oder bedürftige Parteifreunde in halbstaatlichen bzw. staatlich
kontrollierten Organisationen erfunden.
Beispiele? Es sind viel zu viele, um alle aufzulisten.









