Wieder einmal dumm für Merz
Argentinien unter Milei: Washington Post bestätigt Erfolg des Kettensägen-Kurses
Die Washington Post berichtet über die Erfolge des Reformers Javier Milei in Argentinien:
- Javier Milei hat 14000 Gesetze und Regulierungen abgeschafft.
- Die Armutsquote ist von 53% auf 28% gesunken
- Argentiniens Wirtschaft wuchs um 4,4% im letzten Jahr.
- Argentinien erzielte den ersten Staatsüberschuss in 123 Jahren
- Die Inflation ist von 200 % auf 33 % gesunken
Argentinien unter Milei: Washington Post bestätigt Erfolg des Kettensägen-Kurses
Die Washington Post berichtet über die Erfolge des Reformers Javier Milei in Argentinien:
- Javier Milei hat 14000 Gesetze und Regulierungen abgeschafft.
- Die Armutsquote ist von 53% auf 28% gesunken
- Argentiniens Wirtschaft wuchs um 4,4% im letzten Jahr.
- Argentinien erzielte den ersten Staatsüberschuss in 123 Jahren
- Die Inflation ist von 200 % auf 33 % gesunken
Friedrich Merz erklärte Javier Milei einst zum Zerstörer seines Landes,
zu einem Präsidenten, der die Menschen „mit Füßen“ trete. Jetzt
attestiert die Milei-ferne Washington Post dem
Kettensägen-Kurs Erfolg. Und Deutschland? Rutscht unter Merz immer
schneller ab. Für Merz selbst gilt jetzt: Afuera! (draußen).
Netzfund:
Während Argentinien, jahrzehntelang das abschreckende Lehrstück lateinamerikanischer Wirtschaftsverwahrlosung, plötzlich Kennzahlen produziert, die man in Berlin nur noch aus staubigen Archiven kennt – sinkende Inflation, eine dramatisch gefallene Armutsquote, Haushaltsüberschüsse nach einem Jahrhundert chronischer Defizite –, wirkt die Bundesrepublik wie ein Patient, der seinen eigenen Niedergang beobachtet und diesen anschließend zur neuen Normalität erklärt. Und mittendrin: der Lügen- und Nieten-Kanzler, dessen politisches Markenzeichen die bemerkenswerte Kunst ist, jede Jahreszeit in eine rhetorische Großveranstaltung zu verwandeln. Der Herbst der Reformen. Der Winter der harten Entscheidungen. Das Frühjahr des Aufbruchs. Alle endeten in den Jahreszeiten der gebrochenen Versprechen. Man wartet inzwischen weniger auf konkrete Maßnahmen als auf die nächste meteorologische Metapher aus dem Kanzleramt. Während in Buenos Aires tatsächlich geschnitten wird – Subventionen gekappt, Bürokratien zurückgestutzt, Märkte geöffnet, Staatsausgaben mit der berühmten Kettensäge bearbeitet –, beschränkt sich die Berliner Reformagenda offenbar darauf, den Bürger täglich daran zu erinnern, dass Veränderung vor allem eines bedeutet: teurer zu werden und man eigentlich nichts ändern kann. Ändern sollen sich gefälligst die steuerzahlenden Bürger. Ein Kanzler, der mit Zustimmungswerten operiert, die selbst Olaf Scholz in seinen dunkelsten Stunden als ambitioniert empfunden hätte, dokumentiert damit kein vorübergehendes Kommunikationsproblem – sondern ein strukturelles Versagen. 78 Prozent Ablehnung sind kein Stimmungstief. Es ist ein politisches Todesurteil. Und dieses Verdikt fällt nicht wegen eines einzelnen Patzers, sondern wegen eines Musters, das sich längst nicht mehr kaschieren lässt: "Große Worte ersetzen keine große Politik". Wer permanent den Aufbruch ankündigt, ohne je wirklich aufzubrechen, verwandelt berechtigte Hoffnung früher oder später in tiefen, wohlverdienten Zynismus. Genau das trennt Galaxien von Buenos Aires und Berlin. Dort ein Präsident, der polarisiert, Risiken eingeht, Fehler macht – aber sichtbar handelt und dafür messbare, wenn auch schmerzhafte Ergebnisse liefert. Hier ein Kanzler, der die SPD, die Grünen und den regelmäßigen Shitstorm scheut, Konflikte moderiert und am Ende vor allem eines perfektioniert: daß rein gar nichts geschieht. Das eine ist Politik. Das andere ist Verwaltung mit angeschlossenem Sprachlabor. Wenn dann ausgerechnet ein internationales Leitmedium den einstigen „Außenseiter“ und „Wahnsinnigen“ bestätigt und damit indirekt die deutsche Besserwisserei entlarvt, entsteht ein Bild von schonungsloser Klarheit: Ein Land, das sich in seiner unglaublichen Arroganz sich sonnend im Glanz vergangener Tage für überlegen hält, während es zurückfällt. Und ein Kanzler, der glaubte, andere belehren zu können – und nun selbst an der eigenen Bilanz gemessen wird. Das Ergebnis ist ebenso ernüchternd wie gnadenlos bitter. Für Javier Milei lautet das Urteil in wachsenden Teilen der internationalen Wahrnehmung inzwischen: W I R K S A M Für Friedrich Merz bleibt vor allem ein Wort, das er selbst vermutlich niemals in den Mund nehmen würde – das seine Lage aber treffender beschreibt als jede Regierungserklärung: K I N G D E R U N E I N G E L Ö S T E N V E R S P R E C H EN

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