„Wer angesprochen auf Gewalt gegen Frauen darauf verweist, dass auch diese Gewalt überproportional bei Nichtdeutschen auftritt, der hat nichts Böses im Sinn, sondern der kann eine BKA-Statistik lesen.“
Bundeskanzler Merz hat mit Aussagen zu Gewalt in Zusammenhang mit Zuwanderung für Kritik gesorgt. Die Linke warf ihm vor, von der eigentlichen Ursache der Gewalt abzulenken. Die Grünen sagen, er unternehme nicht genug dagegen.
Der Bundestag hat heute über Gewalt gegen Frauen debattiert. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht ein allgemeines Gewaltproblem in Deutschland und sprach von einer explodierenden Gewalt in der Gesellschaft - sowohl im digitalen als auch im analogen Raum. Um etwas dagegen zu tun, müsse aus Sicht des CDU-Politikers darüber gesprochen werden, woher die Gewalt komme. Merz sagte dazu wörtlich: "Ein beachtlicher Teil der Gewalt kommt aus der Gruppe der Zuwanderer." Das gehöre zur Vollständigkeit dazu und solle das Problem nicht relativieren.
Die Äußerung über Zuwanderer bringt dem Bundeskanzler Kritik ein. Der Koalitionspartner sagt, Merz verkenne ein tieferes Problem.
Die Äußerung über Zuwanderer bringt dem Bundeskanzler Kritik ein. Der Koalitionspartner sagt, Merz verkenne ein tieferes Problem.
„Friedrich Merz verkennt da ein tieferes Problem: Gewalt gegen Frauen
hat keine Herkunft oder Religion, sie ist ein Problem der Gesellschaft
und muss auch so klar adressiert werden. Es geht um den Schutz der
Opfer, egal wer der Täter ist“, sagte Miersch auf eine Frage nach seiner
Bewertung der Aussagen des Kanzlers.
Nein Herr Mirsch, nicht der Kanzler, Sie verkennen ein tieferes Problem, weil Sie offenbar absolute Zahlen im Kopf haben. Merz zitiert BKA Statistiken, die auf gleiche Bezugsgrößen beruhten, weil nur so Vergleiche möglich sind.
Demnach sind Zugewanderte, in Relation zu ihrer Bevölkerungszahl, um ein Vielfaches häufiger als sexuelle Gewalttäter gegenüber Frauen registriert als Deutsche, und zwar pro 100.000 von 20 (für Deutsche), über 80 (für Bulgaren), bis 209 (für Algerier).
Selbst wenn Sie argumentieren, soviele Zugewanderte aus den einzelnen Nationen gäbe es gar nicht, dann nehmen Sie als Bezugsgröße 10.000 Einwohner und streichen jeweils eine Stelle weg. Das Verhältnis bleibt das Gleiche.
Und das gilt sogar für Frauen.
Demnach sind zugewanderte Frauen im Verhältnis zur Bervölkerungszahl gewalttätiger als deutsche Männer. Bei gleicher Bezugsgröße von 100.000 Einwohner waren 272 deutsche Männer Gewalttäter, gefolgt von 336 syrischen Frauen bis zu 394 irakischen Frauen.
Selbst wenn Sie argumentieren, soviele Zugewanderte aus den einzelnen Nationen gäbe es gar nicht, dann nehmen Sie als Bezugsgröße 10.000 Einwohner und streichen jeweils eine Stelle weg. Das Verhältnis bleibt das Gleiche.
Und das gilt sogar für Frauen.
Demnach sind zugewanderte Frauen im Verhältnis zur Bervölkerungszahl gewalttätiger als deutsche Männer. Bei gleicher Bezugsgröße von 100.000 Einwohner waren 272 deutsche Männer Gewalttäter, gefolgt von 336 syrischen Frauen bis zu 394 irakischen Frauen.
Merz war am Mittwoch im Bundestag nach „digitaler Gewalt“
gefragt worden. Eine Grünen-Bundestagsabgeordnete bezog sich dabei auf
die Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann
Christian Ulmen.
Merz erwiderte, dass nicht nur „die Frauen“ über dieses Problem diskutierten, sondern auch Männer, er selbst zähle sich dazu.
Merz erwiderte, dass nicht nur „die Frauen“ über dieses Problem diskutierten, sondern auch Männer, er selbst zähle sich dazu.
Nach einer weiteren Frage zum Thema Sicherheit sagte Merz
dann: „Wir haben eine explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft, und
zwar im analogen wie im digitalen Raum, und dagegen müssen wir
gemeinsam etwas tun.“
Man müsse dann aber auch darüber sprechen, wo diese Gewalt herkomme. „Und dann müssen wir auch ansprechen, dass ein beachtlicher Teil dieser Gewalt aus den Gruppen der Zuwanderer in die Bundesrepublik Deutschland kommt.“ Auch das gehöre zur Vollständigkeit des Bildes dazu, sagte er. Linke und Grüne reagierten verärgert auf Merz’ Worte.
Zuspruch bekam Merz dagegen aus seiner Unionsfraktion: „Ich bin froh, wenn der Kanzler die gesellschaftlichen Probleme anspricht und sich nicht die Wahrheit in sein Weltbild biegt, wie es Linke so gerne machen“, sagte der innenpolitische Sprecher der Union, Alexander Throm zu WELT. „Wer angesprochen auf Gewalt gegen Frauen darauf verweist, dass auch diese Gewalt überproportional bei Nichtdeutschen auftritt, der hat nichts Böses im Sinn, sondern der kann eine BKA-Statistik lesen.“
Man müsse dann aber auch darüber sprechen, wo diese Gewalt herkomme. „Und dann müssen wir auch ansprechen, dass ein beachtlicher Teil dieser Gewalt aus den Gruppen der Zuwanderer in die Bundesrepublik Deutschland kommt.“ Auch das gehöre zur Vollständigkeit des Bildes dazu, sagte er. Linke und Grüne reagierten verärgert auf Merz’ Worte.
Zuspruch bekam Merz dagegen aus seiner Unionsfraktion: „Ich bin froh, wenn der Kanzler die gesellschaftlichen Probleme anspricht und sich nicht die Wahrheit in sein Weltbild biegt, wie es Linke so gerne machen“, sagte der innenpolitische Sprecher der Union, Alexander Throm zu WELT. „Wer angesprochen auf Gewalt gegen Frauen darauf verweist, dass auch diese Gewalt überproportional bei Nichtdeutschen auftritt, der hat nichts Böses im Sinn, sondern der kann eine BKA-Statistik lesen.“




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