Ich werte Medien aus, die dem Mainstream nicht immer entsprechen. Vorsicht: leichte Kontaktschuldgefahr (WELT, NZZ, Pioneer, Cicero, Focus) -
Vorsicht: große Kontaktschuldgefahr: Alternative Medien (NIUS, Tichys Einblick, EpochTimes, Apollo News)
Donald Trump wird gesperrt, Ayatollah
Khamenei darf weiter twittern –
«Twitter-Files» offenbaren die
politische Willkür bei dem Kurznachrichtendienst (NZZ)
Mithilfe ausgewählter Journalisten will Elon Musk beweisen, welchen
Einfluss Politiker und Ideologen bei Twitter ausgeübt haben. Der Inhalt
der «Twitter-Files» sollte nicht nur Liberalen und Konservativen zu
denken geben.
Lucien Scherrer
16.12.2022,
Matt
Taibbi gehört zu den bekanntesten Journalisten der USA, aber seine
Beliebtheit ist gerade rapide gesunken. Dies zumindest in linken,
demokratischen Medien- und Politikerkreisen. Taibbi, so ist dort zu
hören, sei ein Betrüger, ein gefallener Star, der seine Seele verkauft
habe, an den «reichsten weissen Nationalisten auf Erden». So zumindest
drückt es der «New York Times»-Autor Wajahat Ali aus, um den «traurigen,
unwürdigen Abstieg» eines Mannes zu beklagen, der einst gute Arbeit
geleistet habe.
Tatsächlich
hat Taibbi in seiner 30-jährigen Journalistenkarriere schon Preise
erhalten, er deckte die Verflechtungen der Wall Street mit der
amerikanischen Politik auf. Wenn schon, galt er als Linker. Dass dies
geändert hat, hängt mit Taibbis Ansichten zur Meinungsfreiheit zusammen.
Er sieht sie auch von Linken bedroht – und nun hat ihn auch noch Elon
Musk engagiert, der aktuell zweitreichste Mann der Welt, der
Elektroautos verkauft, den Weltraum besiedeln will und kürzlich den
Kurznachrichtendienst Twitter gekauft hat.
Gegen die «Nazis» im Weissen Haus
Zusammen
mit der Journalistin Bari Weiss und dem Autor Michael Shellenberger hat
Taibbi den Auftrag, die sogenannten «Twitter-Files» auszuwerten. Denn
Elon Musk ist überzeugt, dass Twitter den öffentlichen Diskurs in den
letzten Jahren manipuliert und zensuriert hat – zugunsten der
Demokraten. Von diesen hat sich der einstige Liebling des linken
Bürgertums entfremdet, unter anderem wegen der Covid-Politik und dem
«Wokeism», den Demokraten pervertiert haben. Die Abneigung ist
gegenseitig, insbesondere, seit Musk bei Twitter das Sagen hat.
Was
Taibbi, Bari Weiss und Michael Shellenberger der Öffentlichkeit nach
der Sichtung Tausender Dokumente präsentiert haben – natürlich auf
Twitter, wie von Elon Musk gewünscht –, ist nicht alles neu. Aber es ist
mehr als ein «Nothingburger», ein Hamburger ohne Fleisch, wie linke
Kommentatoren höhnen. Bekannt ist, dass die Twitter-Verantwortlichen den
Demokraten 2020 indirekt Wahlkampfhilfe leisteten, indem sie einen
Artikel der «New York Post» über problematische Auslandsgeschäfte von
Joe Bidens Sohn Hunter Biden unterdrücken liessen. Dies mit dem
fadenscheinigen Argument, der Artikel basiere womöglich auf gehackten
Daten.
Wie sich Medien von Nancy Faeser bestechen lassen - Keine Chance auf ein faires Verfahren (Cicero)
Deutschlands Qualitätsmedien haben sich bei der
„Reichsbürger“-Razzia gegen alle Regeln des journalistischen Handwerks
für eine gigantische Regierungs-PR-Nummer vereinnahmen lassen – und sie
sind auch noch stolz darauf. Sie können gar nicht mehr anders, als
unabhängig von den Fakten Höchststrafen zu verlangen, denn andernfalls
müssten sie sich selbst bescheinigen, einen richtig schlechten Job
gemacht zu haben.
Für Deutschlands
Qualitätsmedien war das erneut eine schwarze Woche. Ausgerechnet von
jener Politikerin, der sie nach täglich neuen schweren Fehlern und
Irrtümern nur noch mit maximaler Skepsis und Distanz begegnen sollten,
deren Wirken für jede Redaktion Schutzhandschuhe, Maske und eine lange
Beißzange erfordern sollte, ließen sie sich nach allen Regeln der
korruptiven Kunst bestechen – und sie sind auch noch stolz darauf.
Tausche Vorab-Info mit allen Namen, Orten und Uhrzeiten gegen eine
gigantische Regierungs-PR-Nummer, wie sie das Land seit 1961 nicht
gesehen hat – das war der Deal. Ekelhaft und gegen alle Regeln des
journalistischen Handwerks, gegen Strafgesetzbuch und Verfassung.
Klima-Lockdown:
Die seltsame Allianz von NoCovid-Fetischisten und „Letzte Generation“
Man trifft im Lager der Klimaretter nicht nur viele
Leute wieder, die schon während der Corona-Krise das große Wort führten. Auch
die Entschiedenheit, die keinen Widerspruch duldet, ist zurück.
Erinnert sich noch jemand an Michael Meyer- Hermann,
den Mann mit dem Dutt und den roten Hosen, den Physiker aus Braunschweig, von
dem außerhalb seines Fachgebiets kein Mensch gehört hatte, bis er in jeder
Talkshow saß, um den Deutschen den Weg durch die Corona-Krise
zu weisen?
Ich bin neulich auf einen Videoclip gestoßen, in dem
er bei „Anne Will“ darlegte, dass man das Virus auch in Deutschland auf null
bringen könne, wenn man sich nur richtig anstrengen würde. Jemand hatte den
Ausschnitt hochgeladen – als Antwort auf die Behauptung, dass in Deutschland
zum Glück niemand für die verrückte China-Strategie plädiert habe.
Oder
erinnern Sie sich noch an Sandra Ciesek, die Frau mit dem eisigen Charme einer
Stationsschwester, die auch in „Einer flog über das Kuckucksnest“ eine Bombenbesetzung
abgegeben hätte? Oder Dr. Melanie Brinkmann, die Galionsfigur der hiesigen
No-Covid-Initiative? Die ersten Zeitungen haben damit begonnen, die Menschen
des Jahres zu nennen. Meyer-Hermann, Ciesek und Brinkmann gehören für mich
dazu, und sei es nur als Erinnerung daran, wie verrückt es noch im letzten Jahr
bei uns zuging. Unbarmherziger
Ton
Vertrauliches Papier warnt vor „Brownout“ in Deutschland (Focus-Online)
Das Wichtigste
Im Südwesten Deutschlands drohen Stromausfälle. Das steht nach "Bild" in einem vertraulichen Papier an die Baden-Württembergische Umweltministerin, Thekla Walker.
Für die Unternehmen könnte es zu dramatischen Folgen kommen. Gründe dafür werden in Frankreich gefunden.
Ein
vertrauliches Papier, das Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla
Walker vorliegt, warnt vor sogenannten „Brownouts“ im Südwesten
Deutschlands. Darüber berichtet „Bild“.
Vertrauliches Papier warnt vor kurzzeitigen Stromabschaltungen in Deutschland
Komplette
Stromausfälle, auch „Blackouts“ genannt, können nach Informationen der
Bundesregierung zwar offenbar verhindert werden. Kurzzeitige
Stromabschaltungen, sogenannte „Brownouts“, seien aber möglich, heißt es
in dem Papier.
Darunter versteht man einen Spannungsabfall in
einem elektrischen Energieversorgungssystem. Bedeutet: für einen
Zeitraum von knapp 90 Minuten könnten ganze Stadtteile oder
stromintensive Unternehmen vom Netz genommen werden, um die Versorgung
wieder gewährleisten zu können.
Konkret heißt es laut „Bild“ in
dem vertraulichen Schreiben an Walker: „Kurzzeitige rollierende
Abschaltungen („Brownouts“) für eine Dauer von i.d.R. 90 Minuten können
nicht vollständig ausgeschlossen werden.“ Das Ziel: die „Vermeidung des
Zusammenbruchs des Stromnetzes bei Lastunterdeckung“.
Bei "Brownouts“ in Baden-Württemberg drohen schlimme Konsequenzen
Für
die vielen mittelständischen Unternehmen im Südwesten Deutschlands
könnten solche Stromabschaltungen fatale wirtschaftliche Folgen haben.
Bereits im September 2021 sorgte ein 20-minütiger Stromausfall in
Sachsen für eine Aussetzung der Chipfertigung bei den Großkonzernen
Bosch und Infineon. Die Folge: Ein hoher Schaden, da die Produktion erst
Stunden später wieder hochgefahren werden konnte, so die Berichte.
Der
Grund für die wacklige Versorgungslage sei offenbar auch die Situation
im Nachbarland Frankreich. Dort stehen derzeit nur wenige Atommeiler zur
Verfügung, da die Wartung und Reparatur der Kernkraftwerke deutlich
länger dauere als erwartet.
Warum der vereitelte Reichsbürger-Putsch vor allem ein amüsanter PR-Coup der Behörden war (BZ)
Die Razzia gegen den Prinzen und seine Rentner-Revolte soll der „größte
Anti-Terror-Einsatz in der BRD-Geschichte“ gewesen sein. Dabei wurden
nur 25 vergreiste Verwirrte festgenommen.
Wer allerdings die
Berichterstattung des vergangen Tages als stiller Beobachter verfolgt
hat, der wurde dann doch ein wenig befremdet und auch amüsiert vom
Zusammenspiel zwischen Behörden, Medien und der sogenannten
Twitter-Öffentlichkeit. Denn die ganze Aktion wirkt nicht wie die
Vereitelung eines bevorstehenden Staatsstreichs, der die Bundesrepublik
in ihren Grundfesten hätte erschüttern können, sondern wie ein gut
orchestrierter PR-Stunt des Bundesinnenministeriums und der
Sicherheitsbehörden.
Warum wussten alle Medien seit zwei Wochen Bescheid?
Normalerweise,
wenn etwas sehr Gefährliches passiert in diesem Land, arbeiteten
Behörden besonders diskret. Da treten schwarz gekleidete Polizisten
nachts die Tür ein und holen Verbrecher aus dem Bett. Warum? Damit sich
die Brüder weder absetzen, Beweismittel verschwinden lassen noch
größeres Unheil anrichten können. Das ist nur logisch.
Laut WELT sollen an 50 Orten bislang Waffen der Gruppe gefunden worden sein, eine finale Auswertung der
Durchsuchungen gibt es noch nicht. Den Obleuten des Innenausschusses des
Bundestages wurde mitgeteilt, bei der Razzia seien bislang zwei
Langwaffen, eine Kurzwaffe sowie Schwerter und Armbrüste, Schreckschuss-
und Signalschusswaffen gefunden worden. Diese seien auch bei
mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe gefunden worden, die keine
waffenrechtliche Erlaubnis haben. Dem Vernehmen nach wurden auch
Dienstwaffen gefunden.
Razzia gegen mutmaßliche „Reichsbürger“-Bande - „Eindruck einer Inszenierung erweckt“
Durch einen großen Schlag gegen eine Gruppe mutmaßlicher
„Reichsbürger“ konnte am Mittwoch ein angeblich bevorstehender
Staatsstreich gerade noch verhindert werden. Aber wie plausibel sind
eigentlich die Vorwürfe gegen die Beschuldigten? Und wie sieht die
juristische Dimension der vermeintlichen Verschwörung aus? Der
Strafrechtler Holm Putzke gibt Antworten.
INTERVIEW MIT HOLM PUTZKE am 8. Dezember 2022
Prof. Dr. Holm Putzke ist Professor für Strafrecht an der
Universität Passau sowie außerplanmäßiger Professor für Strafrecht,
Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht an der EBS Universität für
Wirtschaft und Recht Wiesbaden. Zudem ist er bundesweit als
Strafverteidiger tätig.
Herr Prof. Putzke, am Mittwochmorgen wurden 25 mutmaßliche Mitglieder einer wohl im Reichsbürger-Milieu angesiedelten Gruppe festgenommen,
die sich offenbar vorgenommen hatten, die bestehende Ordnung in
Deutschland zu stürzen. Die Generalbundesanwaltschaft wirft ihnen vor,
sich gemäß § 129a Strafgesetzbuch in einer inländischen terroristischen
Vereinigung mitgliedschaftlich betätigt beziehungsweise diese
unterstützt zu haben. Was sind denn überhaupt die Voraussetzungen, um
den Tatbestand des § 129a zu erfüllen?
Bei der Strafnorm geht es um die Gründung einer Vereinigung, deren
Zwecke oder Tätigkeit darauf gerichtet sind, bestimmte im Gesetz
aufgelistete Straftaten zu begehen. Bekämpft werden sollen typische
terroristische Taten, angefangen von Mord über Geiselnahme bis hin zur
Zerstörung von Bauwerken oder der Störung von Telekommunikationsanlagen.
Es genügt auch schon, dass eine Vereinigung mit solchen Taten drohen
will; ebenso macht sich strafbar, wer eine solche Vereinigung
unterstützt. Teilweise müssen die Aktivitäten geeignet sein, einen Staat
oder eine internationale Organisation erheblich zu schädigen.