Raub, Diebstahl, Körperverletzung
Anführer sind erst elf Jahre alt – Kinderbande terrorisiert Leipzig (WELT)
In Leipzig bedrängt eine Bande Anwohner und Geschäftsleute, teils kommt
es zu Körperverletzungen. Die Anführer sollen Kinder sein, mit
Migrationshintergrund, aber deutscher Staatsbürgerschaft. Die Polizei
hat ein Problem: Die Angreifer sind strafunmündig.
Zuerst berichtet hatte die „Leipziger Volkszeitung“: Eine Gruppe von Kindern soll in mehreren Stadtteilen der sächsischen Metropole immer wieder Straftaten begehen. Zur Last gelegt werden ihnen demnach bis zu 150 Straftaten, darunter Eigentumsdelikte, aber auch Körperverletzung. „Aktuell haben wir mehrere strafunmündige Kinder als Tatverdächtige, vorwiegend bei Gewaltdelikten“, sagte ein Polizeisprecher der „Leipziger Volkszeitung“. Die Kriminalitätsserie habe im Herbst 2025 begonnen.
Die zumeist kindlichen Täter – die Anführer sollen zehn und elf Jahre alt sein – treiben laut Polizei vor allem in der Plattenbausiedlung Grünau ihr Unwesen, aber zunehmend auch im restlichen Stadtgebiet. Auch WELT TV berichtet bereits vor Ort. Die Reporter sprachen mit einem Ladenbesitzer, der in einem nahe gelegenen Einkaufszentrum sein Geschäft hat. Er berichtete, dass immer wieder Hausverbote ausgesprochen worden seien, die Kinder sich jedoch nicht daran hielten.
Betroffen von den Übergriffen seien auch die Schüler einer nahe gelegenen freien Schule in Grünau. Ende des Jahres 2025 seien mehrere Montessori-Schülerinnen und -Schüler auf dem Weg zur Schule oder auf dem Heimweg bedroht oder sogar überfallen worden. Ein Roller und ein Fahrrad seien direkt entwendet, beziehungsweise aus einem Unterstand gestohlen worden.
„Es geht nicht mehr nur um den Schlag ins Gesicht“
Die „Köpfe“ der Bande sind dem Medienbericht zufolge Kinder mit Migrationshintergrund: zwei elfjährige Brüder, deren Familie aus dem Südsudan stammt. Die Zwillinge seien in Leipzig geboren und besäßen die doppelte Staatsbürgerschaft, heißt es weiter. Die Familienverhältnisse werden als problematisch beschrieben, der Schulbesuch der Kinder erfolge allenfalls sporadisch. Zwei andere „führende“ Bandenmitglieder seien gebürtig aus Tschetschenien.
Zuerst berichtet hatte die „Leipziger Volkszeitung“: Eine Gruppe von Kindern soll in mehreren Stadtteilen der sächsischen Metropole immer wieder Straftaten begehen. Zur Last gelegt werden ihnen demnach bis zu 150 Straftaten, darunter Eigentumsdelikte, aber auch Körperverletzung. „Aktuell haben wir mehrere strafunmündige Kinder als Tatverdächtige, vorwiegend bei Gewaltdelikten“, sagte ein Polizeisprecher der „Leipziger Volkszeitung“. Die Kriminalitätsserie habe im Herbst 2025 begonnen.
Die zumeist kindlichen Täter – die Anführer sollen zehn und elf Jahre alt sein – treiben laut Polizei vor allem in der Plattenbausiedlung Grünau ihr Unwesen, aber zunehmend auch im restlichen Stadtgebiet. Auch WELT TV berichtet bereits vor Ort. Die Reporter sprachen mit einem Ladenbesitzer, der in einem nahe gelegenen Einkaufszentrum sein Geschäft hat. Er berichtete, dass immer wieder Hausverbote ausgesprochen worden seien, die Kinder sich jedoch nicht daran hielten.
Betroffen von den Übergriffen seien auch die Schüler einer nahe gelegenen freien Schule in Grünau. Ende des Jahres 2025 seien mehrere Montessori-Schülerinnen und -Schüler auf dem Weg zur Schule oder auf dem Heimweg bedroht oder sogar überfallen worden. Ein Roller und ein Fahrrad seien direkt entwendet, beziehungsweise aus einem Unterstand gestohlen worden.
„Es geht nicht mehr nur um den Schlag ins Gesicht“
Die „Köpfe“ der Bande sind dem Medienbericht zufolge Kinder mit Migrationshintergrund: zwei elfjährige Brüder, deren Familie aus dem Südsudan stammt. Die Zwillinge seien in Leipzig geboren und besäßen die doppelte Staatsbürgerschaft, heißt es weiter. Die Familienverhältnisse werden als problematisch beschrieben, der Schulbesuch der Kinder erfolge allenfalls sporadisch. Zwei andere „führende“ Bandenmitglieder seien gebürtig aus Tschetschenien.

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