21 September 2026

"Wir sind ein wundervolles Land" - Wie Jürgen Kopp den woken Zeitgeist schockt

"Wir sind ein wundervolles Land"
Wie Jürgen Klopp den woken Zeitgeist schockt
In seiner Pressekonferenz zur Kadernominierung für die anstehenden und seine ersten Länderspiele als Bundestrainer wurde Klopp auch zu einer Erklärung nach der Bedeutung seines Capps gefragt, was ihn zu einem fünf minütigen "politischen" Statement veranlasste, das in der medialen Wiedergabe schamhaft unterging. 
Mit seinem emotionalen Appell sorgte er für Aufsehen. Er sprach über Patriotismus, Nationalstolz und die Deutschland-Fahne. Klopp erklärte, warum er „die Fahne zurückholen“ möchte und weshalb positive Identifikation mit Deutschland nicht den politischen Rändern überlassen werden dürfe.
Während die einen die bemerkenswerten Aussagen des Bundestrainers diskutierten, und heraushoben, was Politik und Gesellschaft daraus lernen können, meinte der Sport-Informations-Dienst, dass er eine Grundsatzrede gegen rechts gehalten habe. Ich sehe es genau umgekehrt.
  • Wer ein Capp mit einem Addidas-Emblem in Nationalfarben trägt - düppiert die Linken
  • Wer eine Wahl anspricht (ohne die AfD zu erwähnen) "die die einen okay finden, viele andere aber gedacht haben: Du lieber Himmel, was passiert den da.", verhält sich neutral.
  • Wer sagt: "Ich würde mir oder uns gern die Fahne wieder zurückholen, wenn ich ganz ehrlich bin und ich möchte, dass, wenn man sie schwingt, niemand denkt, was ist mit dem nicht in Ordnung, sondern dass man nur das Gefühl hat, du bist happy und verstehst, dass du Glück hattest, dass du im wundervollen Land geboren, aufgewachsen, zugezogen und wie auch immer, dass du hier lebst "- der meint nicht die Regenbogenfahne und bringt Linke in Wallung.
  • Wer meint: "Es ist unser Auftrag, für Stimmung zu sorgen. ich weiß das. Aber dafür braucht man Leute, die das auch annehmen. Ich gehe mal davon aus, dass alle die ins Stadion kommen, dass die bereit sind dazu und alle anderen wollen wir gerne mitnehmen." - will vereinen.
  • Wer schon mal "den Gedanken im Kopf hatte, den Nationalstolz nicht den falschen Leuten zu überlassen", will ihn wieder in der gesamten Gesellschaft verankern. 
  • Wer erschrocken feststellt, "dass er nicht weiß, ob man "Nationalstolz" noch sagen darf, ohne falsch verstanden zu werden", kritisiert den woken, links gefärbten Zeitgeist.
  • Wenn man meint, man könne das besser "Positiven Patriotismus" nennen, sei ihm das auch egal.
  • Wenn er feststellt, das er unheimlich stolz ist, die Rolle des Nationaltrainers auszufüllen, "weil ich finde, dass wir ein wundervollen Land sind"- widerspricht er Linken und Grünen, die mit Deutschland nichts anfangen können.

Also: "Kann man stolz darauf sein, Deutscher zu sein und trotzdem offen und trotzdem vielfältig und trotzdem nett, freundlich? Kann man Mitgefühl haben? Kann man all diese Dinge haben? Ich bin hundertprozentig sicher, ja.“

"Und wenn das so ist, kann man so eine Kappe aufsetzen oder man macht das halt ohne."
Was ist an diesen Aussagen eine Grundsatzrede gegen rechts?
Hier die Aussagen in der Pressekonferenz ab Minute16

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