Ich werte Medien aus, die dem Mainstream nicht immer entsprechen. Vorsicht: leichte Kontaktschuldgefahr (WELT, NZZ, Pioneer, Cicero, Focus) - Vorsicht: große Kontaktschuldgefahr: Alternative Medien (NIUS, Tichys Einblick, EpochTimes, Apollo News)
Seiten
- Startseite
- Ablage The Pioneer
- Ablage NZZ
- Ablage Cicero
- Ablage WELT+
- SPD - Der rote Krake
- Mail von Martenstein
- BVerfG zur Meinungsfreiheit
- Angriffe auf die Meinungsfreiheit
- ARD/ZDF: ÖRR-Block
- Tatverdächtige - Deutsche vs. Ausländer
- Ukraine - Vom Konflikt zum Krieg
- Klimawandel
- Interessantes
- Zitate und Sprüche
- Über mich
- Corona
- Wöhrls Blick
30 September 2026
Friedrich Merz hat genau noch eine Chance: die Minderheitsregierung (NZZ)
Dieses erdrückende Gefühl der Unfreiheit: wenn sich Menschen nicht mehr getrauen, ihre Meinung zu sagen (NZZ)
29 September 2026
FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer - Rot-Rot-Grün: Das ist dann das Ende der Brandmauer zur AfD
Rot-Rot-Grün: Das ist dann das Ende der Brandmauer zur AfD
Montag, 28.09.2026,
Linkswähler Berlin
27 September 2026
Der Tankrabatt kostet den Staat 2,5 Milliarden Euro.
Nein. Tut er nicht.
Der Staat gibt niemandem 2,5 Milliarden Euro.
Er baut keine Tankstellen.
Er kauft keinen Sprit.
Er überweist den Autofahrern kein Geld.
Er nimmt einfach für ein paar Monate weniger Steuer ein.
Das ist ungefähr so, als würde ich meinem Nachbarn jeden Monat 500 Euro wegnehmen, im Dezember nur 400 und ihm anschließend feierlich erklären: „Ich habe dir gerade 100 Euro Weihnachtsgeld gegeben.“ Nein. Du hast mir einfach weniger weggenommen.
Und genau das ist auch beim Tankrabatt der Fall.
Die Bundesregierung senkt die Energiesteuer um 14 Cent je Liter. Weil auf die Steuer wiederum Umsatzsteuer anfällt, ergibt sich insgesamt eine rechnerische Entlastung von rund 17 Cent pro Liter.Wunderbar. Nur sollten wir dann vielleicht sprachlich sauber bleiben: Der Tankrabatt „kostet“ den Staat nicht 2,5 Milliarden Euro. Der Staat kassiert 2,5 Milliarden Euro weniger. Kleiner Unterschied.
Und jetzt kommen wir zum eigentlich deutschen Teil der Geschichte. Denn natürlich macht man nicht einfach das Naheliegende und sagt:
Sprit ist zu stark besteuert. Wir senken die Belastung dauerhaft.
Nein. Wir machen daraus ein politisches Ereignis.
Beschluss.Befristung.
Verhandlungen zwischen Bund und Ländern.
Gesetz.
Pressekonferenz.
Evaluierung.
Danach vielleicht Preisdeckel.
Dann wahrscheinlich Kommission.
Dann Begleitmonitoring.
Dabei wäre die Lösung geradezu erschreckend einfach. Wenn Energie teuer ist, könnte der Staat aufhören, Energie zusätzlich teuer zu machen. Die Energiesteuer auf Kraftstoffe ist schließlich keine Naturkonstante. Sie wurde politisch beschlossen. Ebenso der CO₂-Preis.
Und genau deshalb ist die aktuelle Konstruktion so herrlich absurd: Zuerst verteuert der Staat Kraftstoff durch Steuern und Abgaben.Dann steigen die Preise stark.Dann entdeckt derselbe Staat plötzlich die Belastung der Bürger. Dann senkt er einen Teil der vorher selbst erhobenen Steuer. Und anschließend verkündet er: „Wir entlasten euch!“
Entwicklungshilfe - 407,7 Milliarden Euro. Und keiner in Berlin wird rot.
Netzfund, 26.09.2026
Man muss sich diese Zahl einmal langsam auf der Zunge zergehen lassen: 407,7 Milliarden Euro. So viel Steuergeld hat die Bundesrepublik seit dem Jahr 2000 in die sogenannte Entwicklungshilfe gesteckt. Das ist keine Schätzung eines Bundes der Steuerzahler, das ist keine Hochrechnung aus irgendeinem Blog. Das ist die offizielle Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage. Schwarz auf weiß, abgestempelt, amtlich.
Die Radwege in Peru sind längst zum Symbol geworden, und das völlig zu Recht. 44 Millionen Euro flossen in dieses Projekt. Wer glaubt, im Ministerium sei man darüber inzwischen peinlich berührt, irrt gewaltig. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan von der SPD verkauft das Ganze bis heute als Musterbeispiel moderner Entwicklungszusammenarbeit. Musterbeispiel. Man weiß nicht, ob man lachen oder schreien soll.
Und Peru ist nur die Spitze. Da ist China, mit dem es offiziell seit 2010 keine bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mehr gibt. Trotzdem finanziert das Ministerium über kirchliche Umwege Gender-Trainings im Reich der Mitte, 522.000 Euro für den Zeitraum 2023 bis 2027. Man stelle sich das vor: Ein Land, das Flugzeugträger baut und den Weltmarkt mit Elektroautos flutet, bekommt vom deutschen Steuerzahler Nachhilfe in Geschlechterfragen bezahlt.Da ist Indien, das 2023 zu den größten Empfängern deutscher bilateraler Hilfe zählte. Dasselbe Indien, das Sonden zum Mond schickt. Und da sind Tourismusprojekte im Ausland, deren Erfolg die Bundesregierung nach eigenem Eingeständnis nur per Zufallsstichprobe überprüft. Zufallsstichprobe. Bei Steuergeld. Jeder Handwerksmeister, der seine Bücher so führen würde, hätte das Finanzamt schneller im Haus, als er "Betriebsprüfung" buchstabieren kann.
21 September 2026
"Wir sind ein wundervolles Land" - Wie Jürgen Kopp den woken Zeitgeist schockt
Wie Jürgen Klopp den woken Zeitgeist schockt
In seiner Pressekonferenz zur Kadernominierung für die anstehenden und seine ersten Länderspiele als Bundestrainer wurde Klopp auch zu einer Erklärung nach der Bedeutung seines Capps gefragt, was ihn zu einem fünf minütigen "politischen" Statement veranlasste, das in der medialen Wiedergabe schamhaft unterging.
Mit seinem emotionalen Appell sorgte er für Aufsehen. Er sprach über Patriotismus, Nationalstolz und die Deutschland-Fahne. Klopp erklärte, warum er „die Fahne zurückholen“ möchte und weshalb positive Identifikation mit Deutschland nicht den politischen Rändern überlassen werden dürfe.
Während die einen die bemerkenswerten Aussagen des Bundestrainers diskutierten, und heraushoben, was Politik und Gesellschaft daraus lernen können, meinte der Sport-Informations-Dienst, dass er eine Grundsatzrede gegen rechts gehalten habe. Ich sehe es genau umgekehrt.
- Wer ein Capp mit einem Addidas-Emblem in Nationalfarben trägt - düppiert die Linken
- Wer eine Wahl anspricht (ohne die AfD zu erwähnen) "die die einen okay finden, viele andere aber gedacht haben: Du lieber Himmel, was passiert den da.", verhält sich neutral.
- Wer sagt: "Ich würde mir oder uns gern die Fahne wieder zurückholen, wenn ich ganz ehrlich bin und ich möchte, dass, wenn man sie schwingt, niemand denkt, was ist mit dem nicht in Ordnung, sondern dass man nur das Gefühl hat, du bist happy und verstehst, dass du Glück hattest, dass du im wundervollen Land geboren, aufgewachsen, zugezogen und wie auch immer, dass du hier lebst "- der meint nicht die Regenbogenfahne und bringt Linke in Wallung.
- Wer meint: "Es ist unser Auftrag, für Stimmung zu sorgen. ich weiß das. Aber dafür braucht man Leute, die das auch annehmen. Ich gehe mal davon aus, dass alle die ins Stadion kommen, dass die bereit sind dazu und alle anderen wollen wir gerne mitnehmen." - will vereinen.
- Wer schon mal "den Gedanken im Kopf hatte, den Nationalstolz nicht den falschen Leuten zu überlassen", will ihn wieder in der gesamten Gesellschaft verankern.
- Wer erschrocken feststellt, "dass er nicht weiß, ob man "Nationalstolz" noch sagen darf, ohne falsch verstanden zu werden", kritisiert den woken, links gefärbten Zeitgeist.
- Wenn man meint, man könne das besser "Positiven Patriotismus" nennen, sei ihm das auch egal.
- Wenn er feststellt, das er unheimlich stolz ist, die Rolle des Nationaltrainers auszufüllen, "weil ich finde, dass wir ein wundervollen Land sind"- widerspricht er Linken und Grünen, die mit Deutschland nichts anfangen können.
Also: "Kann man stolz darauf sein, Deutscher zu sein und trotzdem offen und trotzdem vielfältig und trotzdem nett, freundlich? Kann man Mitgefühl haben? Kann man all diese Dinge haben? Ich bin hundertprozentig sicher, ja.“
"Und wenn das so ist, kann man so eine Kappe aufsetzen oder man macht das halt ohne."
Was ist an diesen Aussagen eine Grundsatzrede gegen rechts?
Hier die Aussagen in der Pressekonferenz ab Minute16
17 September 2026
Medien-Wirrwarr um „Polizistin“ - Liebe Kollegen, der Täter ist ein Mann! (Cicero)
The Pioneer - Kanzlersturz: Das Playbook des Wechsels
Gabor Steingart, 17.09.2023, 18 Min
Die Menschen können darauf vertrauen, dass wir ihre Probleme angehen. Als Ministerpräsidenten wollen und werden wir gemeinsam mit dem Bundeskanzler unseren Beitrag dazu leisten.
16 September 2026
The Pioneer - Die drei größten Gemeinheiten des Steuerstaates
Mail von Martenstein - Lieber Markus Söder - 16.09.2026
Lieber Markus Söder,
Jetzt haben Sie gesagt: „Wer per Haftbefehl gesucht wird, darf keinen Anspruch auf Grundsicherung haben. Das muss sich sofort ändern.“
Eine überwältigende Mehrheit unserer Bevölkerung dürfte Ihnen da zustimmen. Beim ZDF heißt es auf der Homepage: Die per Haftbefehl Gesuchten könnten doch auch unschuldig sein! Gewiss. Mein Rat: Dann stellt euch der Polizei.Das, was Sie heute fordern, Herr Söder, hat schon vor einiger Zeit die AfD im Bundestag als Antrag gestellt, Drucksache 21/2222, keine Grundsicherung bei Haftbefehl. Es wurde abgelehnt, mit den Stimmen von CDU, CSU, SPD, Grünen und Linken.
Das ist der Wahnsinn, in den die Brandmauer unser Land hineingetrieben hat: Wer CDU-Politik will, kann nicht mehr CDU wählen. Wer genau das möchte, was Söder fordert, wird sich gut überlegen, ob er bei der CSU an der richtigen Adresse ist.Sie haben sich von der Linken und manchen Medien Handschellen anlegen lassen. Ich verstehe, dass Sie Angst haben vor dem Sturm. Sie werden zehn Mal auf dem „Spiegel“-Titel mit Hitlerbärtchen zu sehen sein. Aber das sollte Ihnen egal sein. Helmut Kohl war so was auch egal.
Denn richtig ist richtig. Und falsch ist falsch.Mit freundlichen Grüßen
Harald Martenstein
11 September 2026
Mail von Martenstein - Sehr geehrte Silke Müller - 11.09.2026
Sehr geehrte Silke Müller,
Sie traten in der „Tagesschau“ als „Bildungsexpertin“ auf. Sie sagen: Bildungsförderalismus soll abgeschafft werden.
Das wichtigste Ergebnis dieser Reform wäre wohl, dass auch in Bayern der Analphabetismus wächst.Sie wollen, dass schon ab Klasse 1 „digitale Ethik“ und „Medienkompetenz“ gelehrt wird – Kindern, die noch nicht lesen können? Eine Schnapsidee. Es sollen überall „Pädagogen für Beziehungsarbeit“ eingestellt werden. Wie wäre es zusätzlich mit einem Meerschweinchenkäfig in jedem Klassenzimmer? Diese satirische Idee verdanke ich der Journalistin Susanne Gaschke.
Expertinnen wie Sie sind Teil des Problems. Wir leben „im Luftreich des Traums“, wie Heinrich Heine über die Deutschen schrieb.Unter Kaiser Wilhelm, 1912, lag die Analphabetenrate bei 0,02 Prozent. Heute können 20 Prozent höchstens einzelne Worte entziffern.
Für Staaten, die versagen, gibt es in China den hübschen Ausdruck „ein Land, in dem die Vögel keine Eier legen“.Harald Martenstein
10 September 2026
Mail von Martenstein - Sehr geehrter Herr Bundeskanzler - 10.09.2026
Siegmund „täuscht die Wähler“, behaupten Sie. Was ist mit Ihrem Gedächtnis los?
Ich glaube, Sie haben nach Ihrer Wahl zum Links-ist-vorbei-Kanzler bis ins letzte Detail das exakte Gegenteil dessen getan, was Sie den Leuten vorher versprochen hatten. Okay, ich übertreibe, aber nur leicht. Ihr Vorwurf ist etwa so abwegig, als ob ausgerechnet Donald Trump einer Filmdiva vorwirft, sie schwindele mit ihrem Alter.Die AfD plant, laut ihrer Aussage, „ethnische Säuberungen“. Mit diesem Wort ist die gewaltsame Vertreibung von Bevölkerungsgruppen gemeint. Gibt es dafür einen Beleg? Wieso nennen Sie ihn nicht? Falls ja, muss diese Partei verboten werden. Falls nein, sagen Sie die Unwahrheit. Sie sollten Verständnis haben für Leute, die’s mit der Wahrheit nicht genau nehmen.
Ich weiß, Ihnen steht das Wasser bis zum Hals. Sie werden auf diese Art aber keinen einzigen AfD-Wähler zurückholen. Sich selbst retten Sie so auch nicht.Hochachtungsvoll
Harald Martenstein
09 September 2026
Mail von Martenstein - Lieber Hendrik Wüst - 09.09.2026
Lieber Hendrik Wüst,
Ich sehe zwei praktische Probleme.
Erstens, die AfD könnte sich unter anderem Namen einfach neu gründen. Deshalb wäre es praktischer, wenn man das Verbot allgemeiner fasst. Etwa so: Oppositionsparteien, die mehr Stimmen als die CDU bekommen, sind laut Demokratie-Schutz-Gesetz automatisch verboten. Außerdem gehen mit so einem Parteiverbot fast immer Massenverhaftungen einher. Beim letzten Verbot – die KPD, 1956 – landeten Zigtausende im Knast, allein 6400 Mitglieder der Jugendorganisation FDJ.Wir müssen also erst mal Platz in unseren überfüllten Gefängnissen schaffen. Wenn man Koks-Dealer freilässt, um stattdessen Ulrich Siegmund hinter Gitter zu bringen, könnte das allerdings landesweit für eine gewisse Unruhe sorgen, also für weitere Verhaftungen. Zum Glück haben wir in Berlin eine Menge Platz für Zelte, zum Beispiel das Tempelhofer Feld.
Das wollen Sie!Fragt Ihr Harald Martenstein
08 September 2026
Mail von Martenstein - Lieber Sven Schulze - 08.09.2026
Lieber Sven Schulze,
Sie haben also mehr Größe gezeigt als viele andere, die an diesem Abend im Fernsehen waren. Besonders klein war Luigi Pantisano von der Linken, als er den AfD-Chef Tino Chrupalla als „Flachzange“ beschimpfte.
Jeder weiß, dass Sie nicht der Alleinschuldige am CDU-Desaster sind. Es kam viel zusammen.Die Richtung, in die es geht, bestimmt das Volk. Die Mehrheit will keine Pantisanos. Sie will auch keine Nazis.
Viele wollen ein Deutschland, wie Gerhard Schröder es einst an Angela Merkel übergeben hatte, mit maßvoller Migration, konkurrenzfähiger Wirtschaft, guter Infrastruktur und sicheren Parks.Wegen der Brandmauer kann die CDU dem Volk das nicht liefern. Deshalb setzen immer mehr Leute ihre Hoffnungen in die AfD. Ob zu Recht, wird man sehen.
Wie gesagt: Das ist Demokratie. Ein weiser Satz, Herr Schulze.Herzlich Ihr
Harald Martenstein
07 September 2026
Mail von Martenstein - Euer Durchlaucht Heinrich Prinz von Reuß - 07.09.2026
Der Prozess läuft seit Mai 2023, eine Angeklagte ist bereits verstorben. Sie (74) sitzen seit bald vier Jahren in U-Haft. Allmählich stellt sich die Frage, ob das mit rechtsstaatlichen Prinzipien zu vereinbaren ist: lebenslang U-Haft?
Enise Ö. ist erst 34. Bei ihrem Baby wurden Hirnblutungen festgestellt, vielleicht Folge von Misshandlung. Das Kind und Enise kamen in Stade in eine Mutter-Kind-Einrichtung. Der Vater Fatih G. wurde zu einem Gespräch gebeten. Er nutzte diesen Termin zu einem Massaker. Sechs städtische Mitarbeiter sind tot. Einer Frau gelang zunächst schwerverletzt die Flucht, Enise verfolgte sie, schlug auf sie ein und beschimpfte sie als „Hure“. Die Frau starb.Was ist der größte Unterschied zwischen Ihnen, Prinz, und Enise Ö.? Sie haben keinen Tropfen Blut vergossen und sitzen, ohne Urteil, seit Jahren im Knast. Enise ist in einen Mordfall verstrickt und war laut Ermittlungsakten womöglich selbst gewalttätig. Sie befindet sich auf freiem Fuß.
Wir leben in einem seltsamen Land. Habe die Ehre!Harald Martenstein
The Pioneer - Die fünf unbequemen Wahrheiten der Wahlnacht
Die fünf unbequemen Wahrheiten der Wahlnacht
Gabor Steingart, 07.09.2026
















