Diese „Nachhaltigkeitslücke“ wird auf 19,2 Billionen Euro anwachsen, so Raffelhüschen, wenn wir weiterhin 300 000 Ausländer/Jahr ins Land lassen, die sich nur langsam integrieren und qualifizieren und danach weniger Einkommen haben und daher weniger in die Sozialsysteme einzahlen.
Raffelhüschen hat auch berechnet, was theoretisch geschähe, „wenn wir ab sofort einen Zaun um Deutschland ziehen“, also KEINERLEI Zuwanderung mehr zuließen.
Ergebnis: OHNE Zuwanderung läge die Finanzlücke für die Steuer- und Sozialsysteme bei 13,4 Billionen Euro statt 19,2 Billionen Euro – also 5,8 Billionen Euro niedriger.
„Das ist der Preis der Zuwanderung in unserem bisherigen System“, so der Sozialexperte.
Die größten Probleme laut Raffelhüschen
► Im Schnitt brauchen Zuwanderer sechs Jahre für die Integration und Qualifikation für den deutschen Arbeitsmarkt, zahlen in dieser Zeit wenig in die Sozialkassen ein.
► Auch danach verdienen Zugewanderte deutlich unter dem Niveau deutscher Kollegen, zahlen weniger Steuern und Abgaben ins Sozialsystem.
► Als Kassenpatienten, Pflegebedürftige, Rentner erhalten Ausländer dagegen die gleichen Leistungen wie ihre deutschen Kollegen.
Raffelhüschens Beispiel: „Ein Asylbewerber kommt mit 26 Jahren nach Deutschland, wird nach zwei bis drei Jahren abgelehnt, bleibt aber mit Duldung hier. Dann beginnt er allmählich mit ersten Jobs, qualifiziert sich und beginnt mit 35 Jahren eine Karriere als Steuer- und Beitragszahler. Wegen geringer Rentenanwartschaft bekommt er als Rentner die Grundsicherung – für die seine Beiträge niemals gereicht hätten.“
Der Experte: „Das rechnet sich nicht! Das ist alles viel zu teuer.“
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