29 Februar 2024

Autorin von „Alte, weise Männer“ - „Warum sollte ich meine Zeit mit Praktikant Faul verschwenden? Die Gen Z ist zu satt“

Nena Brockhaus

Autorin von „Alte, weise Männer“ -
„Warum sollte ich meine Zeit mit Praktikant Faul verschwenden? Die Gen Z ist zu satt“
FOCUS-online-Autorin Elisabeth Hussendörfer, Donnerstag, 29.02.2024
FOCUS online hat mehrfach mit jungen Frauen gesprochen, die mehr Respekt, Wertschätzung und Menschlichkeit gegenüber ihrer Generation einfordern. Bestsellerautorin Nena Brockhaus hat dagegen einen anderen Blick auf das Zusammenleben und fordert Demut von der Gen Z.
Brockhaus sagt: „Es fehlt in den Reihen unserer Generation an Demut vor Erfahrung, vor dem Alter, vor der Lebensleistung.“ Wir haben bei der 31-jährigen Bestsellerautorin nachgefragt.

28 Februar 2024

Correctiv in der Kritik - Das bisschen Meinung (Cicero+)

Correctiv in der Kritik
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Das bisschen Meinung (Cicero+)

D
er Kernvorwurf an die Teilnehmer des Potsdamer „Geheimtreffens“, dort seien „Deportationspläne“ geschmiedet worden, ist juristisch vom Tisch. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass er damit auch aus der Welt ist. Er passt einfach zu gut in die Gegen-rechts-Agenda.
VON BEN KRISCHKE am 28. Februar 2024
Als längst bekannt war, dass die Rechercheplattform Correctiv vor dem Landgericht Hamburg eingestehen musste, dass das zentrale Recherche-Ergebnis rund um das Potsdamer „Geheimtreffen“ nur eine Meinungsäußerung der Autoren war, lief im „Heute Journal“ am Dienstagabend ein ausführlicher Beitrag über die AfD und Partei-Chefin Alice Weidel.

Urteil nach Recherche - Correctiv erleidet eine Teil-Niederlage vor Gericht (Cicero+)

Urteil nach Recherche
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Correctiv erleidet eine Teil-Niederlage vor Gericht (Cicero+)
Das Landgericht Hamburg hat eine Einstweilige Verfügung gegen Correctiv erlassen. Der Grund: eine Falschbehauptung in Zusammenhang mit dem angeblichen „Geheimtreffen“ in Potsdam. Für die „gemeinnützige“ Rechercheplattform ist das Urteil überaus peinlich.

27 Februar 2024

Die Zeitenwende der Sozialausgaben ist fällig – doch Rot-Grün verleugnet die Realität (WELT+)

Die Zeitenwende der Sozialausgaben ist fällig – doch Rot-Grün verleugnet die RealitätChefökonomin, 26.02.2024
Finanzminister Lindner fordert wegen höherer Militärausgaben ein „Sozial-Moratorium“. Die reflexartige Absage von Rot-Grün und DGB kommt prompt. Doch die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. Der Bundeskanzler muss diesem Verzocken der Zukunft ein Ende setzen.
Beim Geld hört nicht nur die Freundschaft, sondern auch der Koalitionsfrieden auf. Die Ampel-Koalitionäre zelebrieren mal wieder auf offener Bühne ihren Streit über Haushaltsfragen. Finanzminister Christian Lindner fordert mit Blick auf Deutschlands Verpflichtung zu dauerhaft höheren Verteidigungsausgaben ein „Sozial-Moratorium“: den Verzicht auf den weiteren Ausbau des Sozialstaats.

26 Februar 2024

Sozialbetrug durch Gesetzeslücke - Das Geschäftsmodell der Scheinväter (Tagesschau)

Sozialbetrug durch Gesetzeslücke
Das Geschäftsmodell der Scheinväter
Tagesschau, 22.02.2024
Eine Gesetzeslücke sorgt für tausendfachen Missbrauch: Männer erkennen Vaterschaften für ausländische Kinder an, die nicht ihre sind. Dafür bekommen die Kinder und ihre Mütter Aufenthaltstitel und Sozialleistungen.
Von Chris Humbs und Olaf Sundermeyer, rbb
Im Monat 22.545,85 Euro
Jonathan A. posiert mit einem Luxusfuhrpark aus deutschen Autos in Nigeria und wirft mit Geldscheinen um sich. Er nennt sich dort: "Mr. Cash Money". Den Behörden in Dortmund, wo er gemeldet ist, gilt er hingegen als mittellos.
Für die 24 Kinder verschiedenster Frauen vor allem aus afrikanischen Ländern, die er anerkannt hat, kommt nach Informationen von ARD-Kontraste und rbb24-Recherche der deutsche Staat auf. Die meisten Mütter stammen aus Nigeria, dem Herkunftsland von Jonathan A. Weil er Deutscher ist, haben die anerkannten Kinder, deren Mütter und weitere Angehörige über den Familiennachzug automatisch ein Bleiberecht in Deutschland. Bislang sind es 94 Personen.
Scheinvaterschaft durch Lücke im Gesetz

25 Februar 2024

Typisch Deutsch?

Typisch Deutsch?
Was auch immer "Correctiv" an umstrittenen Enthüllungen über das Treffen in Potsdam in die Welt gesetzt hat, das Ziel wurde erreicht: Es hat die Menschen veranlasst, massenhaft auf die Straßen zu gehen. Dabei hat "Correctiv" etwas ganz typisch Deutsches offengelegt: Die leichte Mobilisierbarkeit von durch  konzertierte Aktionen von Politik und Medien manipulierte Massen.
27.02.2024: Einstweilige Verfügung gegen Correctiv erlassen. Staatsrechtler Ulrich Vosgerau:
"Das Verfahren vor dem Landgericht Hamburg – das eine Fortsetzung vor dem Oberlandesgericht finden wird – ist bereits jetzt ein viel größerer Erfolg, als die Prozeßparteien und auch Fachleute jemals vorhergesagt hätten. Dieser Erfolg läßt sich freilich nicht aus Tenor oder Gründen des Hamburger Beschlusses herauslesen. Denn dieser besteht darin, daß "Correctiv" im Rahmen des Prozesses gezwungen werden konnte, selber zuzugeben, daß alle Kernbestandteile der sogenannten "Recherche" – Vertreibungen, Deportationen, Ausbürgerung von Staatsbürgern womöglich in millionenfacher Anzahl, nach ethnischen oder Hautfarbekritierien – niemals Tatsachenbehauptungen gewesen sind. Niemand – das räumt "Correctiv" explizit ein – hat dergleichen auf dem rein privaten Treffen in vertraulichem Kreis wirklich so gesagt, gefordert oder diskutiert. Sondern es handelt sich dabei lediglich um Wertungen, Vermutungen oder "journalistische Einordnungen" von "Corretiv" selber, um Spekulationen über vermeintliche heimliche Gedanken von Menschen, die im Verdacht stehen, nicht die Grünen gewählt zu haben. Mehr nicht!"
Ausführliche Pressemitteilung der Kanzlei HÖCKER zum Sieg gegen die SPD-nahe Organisation Correctiv
(Ich nehme nicht an, dass Sie diese in den Leitmedien finden werden)
Einstweilige Verfügung gegen Correctiv erlassen: Landgericht Hamburg verbietet Falschbehauptung von Correctiv über unseren Mandanten, den Staatsrechtler Dr. Ulrich Vosgerau (CDU).

Mögliche Grenzüberschreitung - Missbrauch der Macht? Wenn Regierungsmitglieder auf Demos gegen die AfD auftauchen (WELT+?

Mögliche Grenzüberschreitung
Missbrauch der Macht? Wenn Regierungsmitglieder auf Demos gegen die AfD auftauchen (WELT+)
Politikredakteurin 25.02.2024
Ob Scholz, Baerbock und Dreyer: Spitzenpolitiker aus Bundes- und Landesregierungen nehmen an Demos gegen Rechtsextremismus teil, bei denen es gegen die AfD geht. Rechtlich ist das allerdings heikel. Ein Verfassungsrechtler warnt vor der Gefahr, dass staatliche Macht missbraucht werde.
In Nordrhein-Westfalen dürfen Lehrer nun offiziell demonstrieren, auch gegen die AfD. Sie wolle Lehrkräfte „ausdrücklich ermuntern, an diesen Demonstrationen für unsere lebendige Demokratie teilzunehmen“, sagte Schulministerin Dorothee Feller (CDU) der Zeitung „Neue Westfälische“ am Donnerstag; sie bezog sich auf Ministerpräsident Hendrik Wüst, ebenfalls CDU, der die AfD jüngst als „Gefahr für die Demokratie“ bezeichnet hatte. In diesem Sinne begrüße sie „jedes Engagement für Demokratie und gegen alle Feinde des Rechtsstaates“, sagte Feller.
Feller ist nicht die einzige Ministerin, die zur Teilnahme an Demos gegen die AfD ermuntert. Seit die Plattform „Correctiv“ im Januar über rechtsextreme Vertreibungspläne berichtete, gingen gleich mehrere Spitzenpolitiker auf die Straße. In Potsdam demonstrierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bei einer Kundgebung mit, auf der auch die AfD kritisiert wurde. Und in Rheinland-Pfalz rief Ministerpräsidentin Malu Dreyer, ebenfalls SPD, zu einer entsprechenden Demo auf.

22 Februar 2024

The Pioneer Business Class Edition - Jahreswirtschaftsbericht: Habecks Kapitulationsurkunde

Business Class Edition
Jahreswirtschaftsbericht: Habecks Kapitulationsurkunde
Guten Morgen,
es gibt verschiedene Wege, eine Volkswirtschaft zu ruinieren. Robert Habeck kennt sie alle. Er ist der Gärtner mit den zwei linken Händen, der bei frostiger Außentemperatur im Gewächshaus die Heizung abschaltet, die Bewässerung einstellt und dann noch vergisst, seinen Pflanzen den Mineraldünger zu verabreichen.
Das Ergebnis kann nicht verwundern. Pflanzen tun das, was die einzelnen Sektoren unserer Volkswirtschaft auch tun: Sie stellen das Wachstum ein. Es kommt zur sogenannten Knospenruhe – in der Botanik auch Knospendormanz genannt –, bei der die Pflanze einen Überlebensmechanismus aktiviert, der im Interesse einer verzögerten Mortalität das Treiben neuer Triebe und das Öffnen der Blüten auf später verschiebt.
In der Dormanz warten dann beide, die Pflanze und die Wirtschaft, auf bessere Wachstumsbedingungen – auf mehr Licht, mehr Wasser und frischen Mineraldünger. Und im Fall der deutschen Wirtschaft wünscht man sich auch einen neuen Gärtner.