Ich werte Medien aus, die dem Mainstream nicht immer entsprechen. Vorsicht: leichte Kontaktschuldgefahr (WELT, NZZ, Pioneer, Cicero, Focus) - Vorsicht: große Kontaktschuldgefahr: Alternative Medien (NIUS, Tichys Einblick, EpochTimes, Apollo News)
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12 Februar 2026
Focus Briefing- Groß-Gerau lehnt Milliardeninvestition ab
Liebe Leserin, Lieber Leser,
im Standort-Lotto hat das hessische Kreisstädtchen Groß-Gerau bisher
nicht gerade den Eurojackpot geknackt: 27.000 Einwohner, bisschen
Fachwerk und eine Fabrik von Procter & Gamble, die Zahncreme und
Erkältungssaft produziert. Lehnt man da ein Hightech-Projekt im Wert von 2,5 Milliarden Euro ab? Groß-Gerau schon.
Das US-Unternehmen Vantage Data Centers
wollte mit dem Geld eine Serverfarm am Rande von Groß-Gerau bauen. In
der Frankfurter Nachbarschaft liegt einer der weltwichtigsten
Internet-Knotenpunkte. Deshalb gibt es rund herum schon Dutzende dieser
Anlagen, die den schnell wachsenden Datenverkehr für ganz Europa verwalten. Digitale Zukunft halt.
Drei Jahre wurde geplant. Das Grundstück hatten die Amerikaner schon gekauft. Nun schmetterte der Stadtrat das Projekt ab. Mit 18-Nein-Stimmen (von 32) der SPD, Grünen, FDP, Freien Wähler und Linken. Wenn ich die Debatte richtig verstanden habe, spielten folgende Gründe eine Rolle:
Der Komplex wäre eine „Beeinträchtigung des Stadtbilds“. Ich will Groß-Gerau nicht zu nahetreten. Aber optisch spielt es nicht gerade in der Neuschwanstein-Klasse. Der Energieverbrauch
sei obendrein sehr hoch, hieß es, wobei die Stadt den ja nicht hätte
zahlen müssen. Außerdem Klima, klar. Und dann fiel ihnen noch ein, dass
das Ding ein Terrorziel werden könnte.
Vantage
kämpft gerade in Bad Vilbel den gleichen Kampf. In der Kleinstadt
Maintal wehrt sich der Stadtrat gegen ähnliche Baupläne des
US-Unternehmens Edgeconnex. Es ist zwar nicht so, dass alle deutschen Kommunen die Ansiedlung zukunftsträchtiger Technologien
ablehnen. Und verstehen Sie mich nicht falsch: Es kann gute Argumente
gegen eine Industrieansiedlung geben. Ich kenne aber auch die dümmsten.
Aus persönlicher Empirie kann ich noch beisteuern: Das verschandelt doch unsere schöne Industriebrache! +++ Bah, schmutziges US-Geld! +++ Was ist mit dem Grundwasser? +++ Nisten da nicht Juchtenkäfer oder Mopsfledermaus?
Wenn
viele Jobs versprochen werden, fürchtet man den künftigen Verkehr. Ist
von weniger Arbeitsplätzen die Rede, heißt es … na? Genau! Sie haben das
kommunalpolitische Standort-Bullshit-Bingo verstanden.
Irgendwas ist in der drittgrößten Wirtschaftsnation der Welt immer, wenn es darum geht, Zukunft vor der eigenen Haustür zu verhindern. Und egal ob Windpark oder Gaskraftwerk, Stromtrasse, Olympia oder eben ein Server-Campus – Deutschland ist dagegen. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, was den US-Investoren in solchen Momenten durch den Kopf geht an undruckbarer Irritation.
Deutsche
Unternehmer erzählen mir derweil oft, wie ihnen in anderen Ländern die
roten Teppiche ausgerollt werden. Auch und gerade in den USA, wo der
Bürgermeister oder Gouverneur gleich noch die Fachkräfte samt Kita für deren Kinder besorgt, wenn man nur eine neue Produktion aufbaut.
Hierzulande Neuansiedlungen? Ach, lieber nicht. Wir sind ja Deutschland. Der Ortsverband der Grünen Groß-Gerau – und ich kann wirklich nichts dafür, dass vor allem die immer derart verhaltensauffällig werden – jubelte jedenfalls: „Milliarden-‚Deal‘ glücklich geplatzt“.
11 Februar 2026
ZDF: "Angriffe" auf Journalisten
ZDF-heute, 10.02.2026:
Kleine Anfrage der Linksfraktion : Deutlich mehr Angriffe auf Journalisten in Deutschland
Was würden Sie bei dieser Überschrift vermuten? Richtig. Jurnalisten sind vermehrt Gewalttaten ausgesetzt.
Doch ist dem so?
Kleine Anfrage der Linksfraktion : Deutlich mehr Angriffe auf Journalisten in Deutschland
Was würden Sie bei dieser Überschrift vermuten? Richtig. Jurnalisten sind vermehrt Gewalttaten ausgesetzt.
Doch ist dem so?
Schon im nächsten Satz wird die Manipulation deutlich:
"Straftaten gegen Journalisten und Medien in Deutschland haben stark zugenommen. Zwischen April 2024 und November 2025 registrierte die Polizei 818 Delikte, darunter 89 Gewalttaten."
Die Tagesschau ist da etwas korrekter:
Rund 41 Fälle pro Monat
Zahl der Straftaten gegen Journalisten gestiegen Stand 10.02.2026
"Neue Zahlen der Bundesregierung zeigen einen Zuwachs politisch motivierter Straftaten gegen Medien in Deutschland. Besonders häufig ordnen die Behörden die Taten dem rechten Spektrum zu.
Nach Angaben der Bundesregierung registrierte die Polizei vom 1. April 2024 bis zum 30. November 2025 bundesweit 818 politisch motivierte Straftaten gegen Medien. Darunter waren 89 Gewaltdelikte."
Auch die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) berichtete zuletzt von Problemen. Nennt aber die korrekten Zahlen der Gewalttaten. Im Bericht "Nahaufnahme" dokumentierte die Organisation für 2025 insgesamt 55 Angriffe auf Medienschaffende und Redaktionen. Im Jahr zuvor waren es 89. Also ein Rückgang.
Immer wieder die gleiche systematische und bewusste Faktenverdrehung in den Medien. Es wird ein schwammiger Begriff „Angriffe“ benutzt, der wie Gewalt klingt. Auch geht laut Tagesschau, ZDF Heute und Deutschlandfunk die Gefahr für Journalisten vom "rechten Spektrum aus". Schaut man dann auf die tatsächlichen tätlichen Angriffen, zeigt sich das genau umgekehrte Bild. Gewaltdelikte gegen Journalisten vom 1.4.24 bis 31.12.25:
"Straftaten gegen Journalisten und Medien in Deutschland haben stark zugenommen. Zwischen April 2024 und November 2025 registrierte die Polizei 818 Delikte, darunter 89 Gewalttaten."
Die Tagesschau ist da etwas korrekter:
Rund 41 Fälle pro Monat
Zahl der Straftaten gegen Journalisten gestiegen Stand 10.02.2026
"Neue Zahlen der Bundesregierung zeigen einen Zuwachs politisch motivierter Straftaten gegen Medien in Deutschland. Besonders häufig ordnen die Behörden die Taten dem rechten Spektrum zu.
Nach Angaben der Bundesregierung registrierte die Polizei vom 1. April 2024 bis zum 30. November 2025 bundesweit 818 politisch motivierte Straftaten gegen Medien. Darunter waren 89 Gewaltdelikte."
Auch die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) berichtete zuletzt von Problemen. Nennt aber die korrekten Zahlen der Gewalttaten. Im Bericht "Nahaufnahme" dokumentierte die Organisation für 2025 insgesamt 55 Angriffe auf Medienschaffende und Redaktionen. Im Jahr zuvor waren es 89. Also ein Rückgang.
Immer wieder die gleiche systematische und bewusste Faktenverdrehung in den Medien. Es wird ein schwammiger Begriff „Angriffe“ benutzt, der wie Gewalt klingt. Auch geht laut Tagesschau, ZDF Heute und Deutschlandfunk die Gefahr für Journalisten vom "rechten Spektrum aus". Schaut man dann auf die tatsächlichen tätlichen Angriffen, zeigt sich das genau umgekehrte Bild. Gewaltdelikte gegen Journalisten vom 1.4.24 bis 31.12.25:
- Gewaltdelikte rechts 11
- Gewaltdelikte links 26 -
- Gewaltdelikte ausländische Ideologie 44
- Sonstige Zuordnung 8
- Gewaltdelikte links 26 -
- Gewaltdelikte ausländische Ideologie 44
- Sonstige Zuordnung 8
Daniel Günther gegen „Nius“ Dieser Gerichtsbeschluss öffnet dem Missbrauch der Amtsmacht Tür und Tor (Cicero)
Dieser Gerichtsbeschluss öffnet dem Missbrauch der Amtsmacht Tür und Tor (Cicero)
Der Beschluss des Verwaltungsgerichts in der Sache
Günther gegen „Nius“ ist völlig wirklichkeitsfremd und spottet jeder
Hermeneutik. Wenn das Beschwerdegericht ihn nicht kassiert, arbeitet der
Rechtsstaat selbst der Delegitimierung der Demokratie zu.
06 Februar 2026
Der Fall Maja T. ÖRR – weit jenseits der politischen Mitte (WELT)
"Wer wissen will, wie die Opfer der Hammerbande und anderer
Antifa-Gruppierungen aussehen: Im Internet sind Bilder zu finden, die
ihre zertrümmerten Gesichter zeigen."
Der Fall Maja T.
ÖRR – weit jenseits der politischen Mitte
Der Fall Maja T.
ÖRR – weit jenseits der politischen Mitte
Von Ulf Poschardt Herausgeber WELT, „Politico“, „Business Insider“, Stand: 05.02.2026, Lesedauer: 3 Minuten
Die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk reißt nicht ab – und das
aus guten Gründen. Man nehme nur die aktuelle Berichterstattung über
Maja T. und die Verbrechen der sogenannten Hammerbande.
Man stelle sich vor, eine Wehrsportgruppe hätte in Spanien linksextreme Aktivisten mit Hämmern so brutal traktiert, dass deren Köpfe hätten zusammengenäht werden müssen. Man stelle sich weiter vor, sie wären dafür in einem Spanien mit linker Regierung verurteilt worden – und der einzige Politiker, der dazu in der „Tagesschau“ zu Wort käme, wäre ein Mitglied der AfD, das zusätzlich darauf hinweist, es gebe wohl politische Gründe für diesen Prozess. Sehr richtig: Das ist in Deutschland vollkommen undenkbar. Glücklicherweise.
Wenn es jedoch um Simeon Maja T. geht, einen Linksterroristen oder eine Linksterroristin (je nachdem, wie sich die Person gerade definiert), dann übernehmen Teile der Medien eine Form der Geschichtsschreibung, die angesichts der Verbrechen der sogenannten Hammerbande bemerkenswert ist. In einer Version der „Tagesschau“ heißt es beispielsweise, die heute verurteilte „non-binäre deutsche Person“ sei nicht etwa linksradikal oder linksextrem, wie unbedarfte Bürger denken könnten, sondern lediglich der „linken Szene“ zuzuordnen. In einem Artikel der „Tagesschau“ werden Taten und Opfer nur in Spurenelementen erwähnt. Stattdessen kommen vor allem Vater und Anwalt des Täters zu Wort. Gleichzeitig richtet sich der Fokus maßgeblich darauf, Zweifel am ungarischen Rechtsstaat zu betonen. „Zeit“ und „Stern“ nennen Maja T. eine „deutsche Aktivistin“ – so wie Marla-Svenja Liebich?
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist bis heute nicht reformiert worden. Wer einmal das Pech hat, eine Woche lang viel Auto fahren zu müssen und beim Radiohören auf den ÖRR angewiesen zu sein, kann daran verzweifeln: eine Aneinanderreihung opportunistischer Schlagworte, immer wieder versehen mit den gleichen grün-rot-roten Pointen. Das Ganze wirkt wie ein Alptraum, bei dem man wochenlang in einem Evangelischen Kirchentag eingesperrt ist, während an den Türen non-binäre, linksradikale Antifaschisten und bürgerliche Funktionäre gleichermaßen verhindern, dass jemand diesen Umerziehungsraum verlässt.
«Heirate mich einfach», schrieb Sarah Ferguson an Jeffrey Epstein (NZZ)
"Vielleicht ist es bereits sexistisch, über die Frauen, die viel mehr
wussten und dennoch geschwiegen haben, erstaunt zu sein. Und zu meinen,
die weibliche Natur kenne keine Abgründe."
«Heirate mich einfach», schrieb Sarah Ferguson an Jeffrey Epstein -
wieso Frauen der High Society die Nähe zum Sexualstraftäter suchten (NZZ)
«Heirate mich einfach», schrieb Sarah Ferguson an Jeffrey Epstein -
wieso Frauen der High Society die Nähe zum Sexualstraftäter suchten (NZZ)
Die
neu veröffentlichten Epstein-Akten räumen auf mit dem Mythos, dass
Frauen zusammenhalten, weil sie Frauen sind. Die Anziehung mächtiger
Männer war in diesen Fällen stärker.
Birgit Schmid, 06.02.2026, 6 Min
Im
November machte die bekannte amerikanische Journalistin Megyn Kelly
eine Aussage, die unter Frauen Empörung auslöste. In ihrem Podcast «The
Megyn Kelly Show» stellte sie die Frage, ob Epstein ein Pädophiler
gewesen sei. Dabei sagte sie: Es gebe einen Unterschied zwischen einer
Fünfzehnjährigen und einer Fünfjährigen.
Epstein
habe Fünfzehnjährige «gemocht» und nicht jüngere. Er habe sich in
Mädchen verliebt, die bereits in der Pubertät und also in einem «fast
legalen Altersbereich» gewesen seien. Dies entschuldige nichts und sei
ekelhaft, aber es sei eine Tatsache.
Die
Bemerkung war für viele auch deshalb empörend, weil sie von einer Frau
kam. In den sozialen Netzwerken ging ein Sturm der Entrüstung über Kelly
nieder.
Eine Frage «von Mutter zu Mutter»
Ausgerechnet
sie, eine erwachsene Frau, die auch einmal ein fünfzehnjähriges Mädchen
gewesen sei, verharmlose sexuellen Missbrauch, wurde ihr vorgehalten.
Sie, die selber Mutter einer Tochter und zweier Söhne sei, solle sich
daran zurückerinnern, wie verletzlich, abhängig und leicht manipulierbar
man in diesem Alter sei.
Die
Schauspielerin und Aktivistin Cynthia Nixon schrieb auf Instagram:
«Megyn Kelly, ich habe eine Frage an Sie, von Mutter zu Mutter. Wenn
Jeffrey Epstein noch am Leben wäre, würden Sie sich wohl dabei fühlen,
wenn Ihre Tochter im Teenageralter mit ihm allein in seiner Villa wäre?»
Wider den feministischen Mainstream
Es
ist eine Frage, die man auch all den Frauen stellen möchte, die es gut
mit Epstein konnten. Auch dann noch, nachdem er 2008 zum ersten Mal
wegen Anstiftung zur Prostitution Minderjähriger schuldig gesprochen
worden war. So kommen in den Ende Januar veröffentlichten neuen
Dokumenten, die Einblick in das Netzwerk des Financiers und
Sexualstraftäters geben, weitere prominente Frauen namentlich vor.
Wie
können Frauen diesen Verrat an anderen Frauen begehen?, möchte man
fragen. Was ist mit weiblicher Solidarität? Da hat der Feminismus
jahrzehntelang die Schwesternschaft beschworen, weil das Patriarchat nur
gemeinsam zu besiegen sei. Und gab es nicht schon damals die
Übereinkunft, dass der ältere privilegierte Mann für alle
gesellschaftlichen Missstände verantwortlich sei?
Dennoch
stellten Frauen ihre Loyalität zu einem Vergewaltiger über alles. Sie
fühlten sich geehrt, mit diesem reichen, charismatischen, einmal
höflichen, dann wieder bestimmten Mann bekannt zu sein, der alles zu
erhalten schien, was er haben wollte.
Mette-Marit und Sarah Ferguson
Nach dem U-Bahn-Mord von Wandsbek - Seine Delegitimation besorgt der Staat selbst (Cicero)
Seine Delegitimation besorgt der Staat selbst (Cicero)
Der Schutz der eigenen Bürger ist der erste
Daseinsgrund jedes Staates. Ein Staat, der Menschen aktiv im eigenen
Staatsgebiet ansiedelt und alimentiert, die dann Verbrechen bis hin zum
Mord begehen, arbeitet an seiner eigenen Delegitimation.
02 Februar 2026
Verdi-Streik - Die Straßenbahnen fahren, aber leer – dit is Berlin (WELT)
Von Reinhard Mohr, 02.02.2026, Lesedauer: 3 Minuten
Obwohl im Nahverkehr gestreikt wird, fahren die Berliner Trams quer
durch die Hauptstadt, damit die Oberleitungen nicht wieder einfrieren.
Aber die Türen bleiben fest verschlossen – is ja Streik! Man fasst es
nicht.
Es ist bundesweiter Verdi-Streik im Nahverkehr, und so fährt in ganz Deutschland auch keine Straßenbahn. In ganz Deutschland? Nein. In Berlin fahren die Straßenbahnen kreuz und quer durch die Stadt. Aber es sitzt außer dem Fahrer niemand drin. Es darf auch niemand einsteigen.
Es gilt die Parole: Geh‘n Se weiter, hier jibt et nüscht zu sehen, wir müssen die Oberleitungen daran hindern, wieder zu vereisen, nachdem wir sie in mühevoller Handarbeit eine Woche lang abgeschrubbt haben, und so fahren wir wie Emma, die Lokomotive, durch Lummerland von Weißensee bis Moabit und zurück, eine Runde nach der anderen. Wir nennen dit „Betriebsfahrt“.
Die leeren Züge fahren an den großen staunenden Augen der Menschen vorbei, die womöglich glauben, bei minus acht Grad und Dauerfrost würde sich vielleicht doch irgendjemand erbarmen, anhalten und die Türen aufmachen: „Komm‘ Se rin, is ja zu kalt für de Oma!“
Aber nein. Da könnte ja jeder kommen und einsteigen, um zur Arbeit zu fahren. Die Gewerkschaft Verdi kämpft um bis zu zwölf Prozent höhere Löhne für ihre Klientel mit den bombensicheren Jobs im Nahverkehr, und da kann es keine Ausnahme geben, kein Pardon und schon gar kein Zurückweichen vor den sturen Arbeitgebern.
Aber halt, wer sind noch mal die Arbeitgeber? Genau, die Kommunen, die gerade Zeter und Mordio schreien, weil sie wegen ausufernder Sozialausgaben schon mit 30 Milliarden im Minus sind; also wir alle, wir Fahrgäste, Steuerzahler und ach so „fleißigen“ Arbeitnehmer, wie der Herr Laumann von der CDU betont.
Eigentlich ist Berlin gefühlt immer uff „Betriebsfahrt“, das heißt: Man steht da, und es kommt nix. Es passiert nix, bis auf die bunten Verdi-Fähnchen, die im eisigen Wind vor dem Roten Rathaus wehen, dazu die unvermeidlichen Trillerpfeifen und die kämpferischen Plastik-Leibchen, die sich über den kleinen, aber zum Kampf entschlossenen Bäuchlein von Gewerkschaftssekretären und Gleichstellungsbeauftragt*innen wölben.
01 Februar 2026
Cicero Podcast Wirtschaft: „Wir brauchen kantige und starrköpfige Politiker“
Cicero Podcast Wirtschaft: „Wir brauchen kantige und starrköpfige Politiker“
Die Bundesrepublik steckt in der tiefsten Krise
ihrer Geschichte. Warum Visionen fehlen, in der Politik zu viele
Apparatschiks unterwegs sind und sich die Gesellschaft in kleinteiligen
Pseudodebatten verliert, erläutert Ökonom Jochen Andritzky im Podcast.
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