02 März 2026

So helfen die Vereinigten Arabischen Emirate gestrandeten Touristen

Wovon Sie bisher in ÖRR nichts gehört haben:
So helfen die Vereinigten Arabischen Emirate gestrandeten Touristen
Sie kamen für den Urlaub. Dann wurde der Luftraum geschlossen und Flüge gestrichen. Statt Chaos sagte die VAE zu jedem Hotel: Checkt sie nicht aus. Wir übernehmen die Kosten.
Das Department of Culture and Tourism in Abu Dhabi wies alle Hotels im Emirat an, die Aufenthalte von Gästen zu verlängern, die nicht abreisen können, und die Rechnung an die Behörde zu senden. Dubai erließ wenige Stunden später eine entsprechende Anordnung. Der Grund? Luftraumsperrungen und massenhafte Flugausfälle im gesamten Golfraum ließen über 20.000 Passagiere stranden.
Die General Civil Aviation Authority der VAE bestätigte, dass der Staat sämtliche Unterkunfts- und Verpflegungskosten für betroffene Reisende übernimmt. Auch private Unternehmen schlossen sich an – Ferienwohnungsanbieter in Dubai stellten Apartments kostenlos zur Verfügung, und innerhalb weniger Stunden folgten über 250 Gastgeber diesem Beispiel.
Keine Wucherpreise. Keine Nächte auf dem Flughafenboden. (Anm.: Oder wie in München im Flieger) Kein „Kümmert euch selbst darum“. Stattdessen ein Staat, der die Rechnung übernimmt, bis jeder gestrandete Tourist nach Hause zurückkehren kann. So geht Krisenmanagement.
Und nicht wie durch die Bundesregierung:
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"Die Reiseveranstalter sind dafür verantwortlich, die Evakuierung zu ermöglichen". Oder nach dem Motto, selbst Schuld:
Der Minister erklärt: "Na, ja, es war nicht ganz unbekannt, dass das gefährlich werden könnte. Ich will aber keinen Vorwurf erheben. Wir haben eine Reisewarnung herausgegeben." (
Erst am 28. Februar um 20:20 Uhr meldet die Tagesschau Reisewarnungen für die Golfregion.) tagesschau.de/ausland/asien/